Das Bild zeigt Dahlien im Sinnesgarten als Metapher für die Wahrnehmung und Aktivierung der Sinne im Alter (Bildquelle: eigenes Material, Monika Riech, Senioren-Assistenz aus Essen).

Wahrnehmung und Aktivierung der Sinne im Alter

Das Zentrum der Wahrnehmung ist das Gehirn, welches für die sensorische Verarbeitung aller Sinnes-, Körpereindrücke zuständig ist. Mit zunehmendem Alter wird die Wahrnehmung langsamer. Die Geschwindigkeit aller geistigen Prozesse nehmen mit dem Lebensalter kontinuierlich ab, d.h. linear ab dem jüngeren Erwachsenenalter.

In den Untersuchungen von Kathrin Finke (Universität Jena) wurde festgestellt, dass sich Aufmerksamkeit und Wahrnehmungsgeschwindigkeit in der Wahrnehmung verändern. Bei gesunden Senioren verändern sich ihre Aufmerksamkeitsleistungen. Sie sind jedoch in der Lage, sich auf Wichtiges zu konzentrieren. Dabei können Senioren Hinweise für sich nutzen, um ihre persönliche Aufmerksamkeit und Wahrnehmung zu verbessern.

Wahrnehmung und Empfinden

Wahrnehmung bezeichnet generell alles, was der Mensch mit seinen fünf Sinnen in seiner Umgebung aufnimmt und was er ebenso gefühlsmäßig über seine Emotionen wahrnimmt und sein Lebensgefühl mitbestimmt. Die menschliche Wahrnehmung bleibt nicht ein Leben lang gleich. Die fünf Sinne Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten können abnehmen. Dabei können sie sich in allen Formen und unterschiedlichen Qualitäten der Wahrnehmung verändern.

Die fünf Sinneswahrnehmungen: Sehen, Hören, Tasten, Schmecken, Riechen

Die Sinne stellen die entscheidende Verbindung zwischen einem Individuum und seiner Lebenswelt, seinem aktuellen Umfeld her. Sie entwickeln sich bereits im Fötus und werden durch zusätzliche Sinneserfahrungen wie auch durch Sinnesentdeckungen erweitert. Individuell persönliche Erfahrungen bestimmen und erweitern das jeweilige Wahrnehmungsrepertoire eines Menschen.

Durch die sensorische Verarbeitung, der Integration von unterschiedlichsten Sinneseindrücken, ist es möglich, sinnliche Erfahrungen mit Emotionen und Gefühlen zu verbinden. Sie tragen größtenteils zum gefühlsmäßigen Wohlbefinden, damit zur Lebensqualität bei. Wobei diese Wahrnehmungsfähigkeiten das Leben zur sinnlichen Erfahrung machen und das Überleben sichern. Ebenso tragen sie im erheblichen Maß zur Lebensfreude und Lebenszufriedenheit von (älteren) Menschen bei.

Das Sehen – die visuelle Wahrnehmung.

Das Sehen ist für die Informationsaufnahme und die Kontaktaufnahme mit der Außenwelt grundlegend. Sehen ermöglicht die distanzierte Analyse von Form, Farbe, Position von Objekten und Personen. Hier wird beobachtet, bewertet, eingeordnet.

Damit wir etwas überhaupt sehen können, benötigt das Auge Licht, denn es arbeitet wie eine Kamera. Bildet ab, ermöglicht räumliche Wahrnehmung, lässt ein scharfes Bild entstehen und informieren über die Wahrnehmung von Lichtstärke und Helligkeit. Durch komplexe Verschaltungen im Gehirn werden die visuellen Informationen zum bewussten Akt des Sehens verarbeitet.

Seheinschränkungen oder Sehprobleme können im Alter zu Blendempfindlichkeit, Anpassungsschwierigkeiten wie Altersweitsichtigkeit, einer schlechteren Farbwahrnehmung, Beeinträchtigungen beim Lesen und zur Einengung des Gesichtsfeldes kommen. Sie sind somit auch für schwerwiegende Stürze im Alter verantwortlich.

Das Hören – die auditive Wahrnehmung.

Hören ist gleichzusetzen mit Wissensaufnahme. Das Ohr besteht aus dem äußeren Ohr, dem Mittelohr und dem Innenohr. Das äußere Ohr und das Mittelohr sind für die Übermittlung von Tönen und Geräuschen zuständig. Das Innenohr dient der Hörwahrnehmung.

Ein gesundes Ohr kann von 16 bis 20.000 Herz wahrnehmen. Diese hohe Empfindsamkeit beruht in erster Linie auf der perfekten Abstimmung aller Teile des Hörapparates. Es dirigiert den hochkomplexen Gleichgewichtssinn. Augen, Sehnerv, Tiefensensibilität und Tastsinn arbeiten dabei eng zusammen. Einschränkungen des Gleichgewichtssinnes führen oftmals zu Schwindelbeschwerden, einem unsystematischen Unsicherheitsgefühl, welches Hauptrisikofaktor für das Auftreten von Stürzen im Alter sind.

Im engen Zusammenhang mit dem Hörvermögen steht der sprachliche Ausdruck und die damit verbundene Kommunikation im sozialen Umfeld. Einschränkungen der Hörfunktion können daher zu Einsamkeit und zur sozialen Isolation führen, die von psychischen Symptomen begleitet sein könnten.

Zusätzlich können gravierende Einschränkungen wie das erschwerte Sprachverstehen durch Hintergrundgeräusche oder durch den Hörverlust von höheren Tönen, die verzögerte inhaltliche Verfolgung eines Gespräches, die Unsicherheit im Straßenverkehr, das beeinträchtigte Richtungshören in der Bewältigung des alltäglichen Lebens auftreten.

Das Riechen – die olfaktorische Wahrnehmung.

Die olfaktorische Wahrnehmung findet in der Schleimhaut der Nasenhöhle statt. Geruchsinformationen werden zum zentralen Nervensystem geschickt, dort verarbeitet und gespeichert.

Nach Aussage von Dr. med. Anne Fleck wärmt, befeuchtet, filtert und reinigt die Nase die Atemluft. Sie hilft bei der Aufnahme von Sauerstoff, setzt zudem Botenstoffe frei, die den Blutdruck und die Herzfrequenz regulieren. Sie trägt zu einer besseren Verdauung bei und speichert Erinnerungen.

Riecherinnerungen verbinden augenblicklich sinnliche Wahrnehmung aus der Gegenwart mit der gelebten Vergangenheit. Sie wecken u.a. Erfahrungen, die an Vorlieben und Abneigungen als auch an schöne Erlebnisse anknüpfen.

Nach dem 50. Lebensjahr nimmt die Geruchswahrnehmung langsam ab. Verminderter Appetit oder eine einseitige Ernährung könnten daraus hervorgehen, was zur Beeinträchtigung des allgemeinen Gesundheitszustandes beitragen kann. Ebenfalls könnten mögliche Gefahrenquellen durch verdorbene Lebensmittel oder andere Gebrauchsgegenstände wie Putzmittel, Farben usw. nicht (rechtzeitig) erkannt werden.

Das Schmecken – die gustatorische Wahrnehmung.

Die gustatorische Wahrnehmung ist eng mit der olfaktorischen Wahrnehmung verbunden. Nicht alle Stoffe (z.B. Vanille) schmecken wir nicht wirklich, sondern riechen sie nur.

Beide Sinneswahrnehmungen sind daher notwendig, um die vollständige Palette an Aromen genießen zu können. Die unterschiedlichen Geschmacksqualitäten süß, salzig, sauer, bitter und umami (fleischig, herzhaft) werden von allen gustatorischen Teilen der Zunge wahrgenommen.

Der Geschmackssinn vermindert sich durch die Abnahme der Empfindlichkeit der Geschmacksknospen auf der Zunge ebenfalls ab dem 50. Lebensjahr. Ein trockener Mund entsteht, weil u.a. weniger Speichel produziert wird und mindert ebenfalls die Fähigkeit zu schmecken.

Meist geht der qualitative Verlust des Schmeckens mit einer verminderten Freude an kulinarischen Ereignissen einher, dass das Essen vernachlässigt wird oder gemeinsame Restaurantbesuche langsam eingestellt werden. Was zu gesundheitlichen Problemlagen, zu Einsamkeit und fehlender gesellschaftlichen Teilhabe führen kann.

Das Tasten – die taktile und haptische Wahrnehmung.

Taktile und haptische Wahrnehmung werden über die Haut, dem Organ des Tastsinnes, durch Berührungen wahrgenommen. Sie ist ein wesentliches Organ für den Kontakt zur Umwelt und zu anderen Menschen.

Die Haut nimmt durch taktile (tastempfindliche), thermische (temperaturempfindliche) und somatische (schmerzhafte) Reize Sinnesempfindungen wahr. Als passive Tastsinnenleistung wird die taktile Wahrnehmung eingeordnet; auch Tiefensensibilität genannt.
Für taktile Reize sind Tastkörperchen zuständig. Sie vermitteln Druckempfinden und informieren über den genauen Ort der Berührung. Temperaturempfindungen werden durch Thermorezeptoren vermittelt. Wärme und Kälte werden darin getrennt von Wärme- und Kälterezeptoren wahrgenommen. Die Schmerzempfindung vollzieht sich an freien Nervenenden, die eigenständige Schmerzpunkte bilden.

Mit der haptischen Wahrnehmung, also etwas aktiv zu berühren, erfühlen wir Gewicht, Größe, Konturen, Oberflächenbeschaffenheit eines physischen Objektes. Wir nehmen durch diese aktive Tastsinnesleistung die Wahrnehmung der äußeren Umstände wahr. Sie nimmt im Alterungsprozess zum späteren Zeitpunkt ab.

Die taktile und haptische Wahrnehmung kann durch ergotherapeutische Übungen und durch Aktivierungen generell gestärkt werden, da das Gehirn wieder lernen kann, Reize zu fühlen.

In meiner Assistenz sehe ich es als eine wichtige Aufgabe an, das Tastvermögen von Senioren zu stützen und aktiv zu erhalten. Ich biete daher verschiedene Möglichkeiten an, Sinneserfahrungen auf unterschiedlicher Weise machen zu können. Sei es auf Reisen, während kultureller Veranstaltungen, durch einen Besuch im Sinnesgarten, Begegnungen in Natur und im Umfeld oder Salinenbesuche, Spaziergänge im Wald, oder, oder, oder. Die Palette ist schier unendlich – eine beispielhafte Übersicht möglicher Aktivitäten finden Sie hier.

Wahrnehmung und Lebensqualität

Im Verlauf der Lebensspanne werden Gesundheit und Selbständigkeit sowie deren Bewahrung zu wichtigeren Bestandteilen von Wohlbefinden und Lebensqualität. In den unterschiedlichsten Altersspannen wird ihre Bedeutung und ihre Wahrnehmung als solche, mehr und mehr bewusst.

Dabei gibt es große Unterschiede in der persönlichen Einschätzung, die durch das subjektive Wohlbefinden bewertet wird. Laut verschiedenen Untersuchungen bleibt dennoch die Lebenszufriedenheit bis ins höhere Alter, trotz Belastungen und steigender Verluste, hoch und stabil. Objektive Einschränkungen wie z.B. Altersbeschwerden, d.h. durch Seh-, Hör-, Riech-, Schmeck- und Tastveränderungen als auch der Veränderungen im Bewegungsapparat und der Motorik, der Muskelkraft, des Nervensystems u.v.m., hängen nur in geringem Maße vom subjektiven Wohlbefinden ab.

Vielmehr ist deren Bewertung durch Senioren für ihr gefühlsmäßiges Wohlbefinden verantwortlich. Dabei gibt es selbstverständlich ein Auf und Ab der Stimmungen. Vielerorts wurde festgestellt, dass die Gefühlslage von Senioren auf Dauer stabiler ist als bei jüngeren Menschen.

Die Qualität des individuellen Bewältigungsverhalten, d.h. die Selbststeuerung und der Selbstwirksamkeit zur Lebenszufriedenheit, also zum gefühlsmäßigen Wohlbefinden, trägt damit insgesamt zur Lebensqualität bei. Hierbei führen Verluste aus einzelnen Lebensbereichen (Wohnen u. Freizeit, Familie u. Freunde, geistige und körperliche Gesundheit, Umgang mit Problemen, Unabhängigkeit im Lebensalltag) nicht unweigerlich zur Verringerung der Lebensqualität, sondern werden durch die Entwicklung von Strategien reguliert bzw. kompensiert.

Sinnliches Erleben alleine und mit anderen

Unsere Sinne helfen uns, die Welt zu erfassen und zu erfahren. Sinnliches Erleben ermöglicht so entscheidende Verbindungen zwischen einem (älteren) Menschen und seiner Lebenswelt. Die direkten Einflüsse auf ihren Lebensalltag sind somit für Senioren enorm spürbar!
Unterschiedliche Forschungsergebnisse besagen und unterstreichen daher, dass

  • Sinnesbeeinträchtigungen im Alter frühzeitig erfasst und behandelt werden sollen;
  • eine Aktivierung der Sinne, der Wahrnehmung zur besseren Lebensqualität und Lebenszufriedenheit beitragen;
  • altersbedingte Veränderungen und daraus entstandene Einschränkungen durch kleine tägliche Übungen sowie Anreize teilweise kompensiert werden können, da das Gehirn bis ins hohe Alter lernfähig ist;
  • Senioren ihre Probleme und Veränderungen der Sensorik, der kognitiven Leistung und der Motorik mit persönlichen Kompensationsstrategien positiv beeinflussen können;
  • Einsamkeit und soziale Isolation gemindert oder teilweise aufgelöst und damit präventiv depressive Stimmungen oder evtl. Depressionen vermieden werden können.

Zusammenfassend bedeutet dies, dass die Aktivierung der Sinne und deren positive Wirkung auf den älteren Menschen ein Schlüssel zu einer gelingenden Lebensführung im Alter ist.

Kombiniert mit Vorsorgeuntersuchungen, Therapien und meinen unterstützenden Angeboten als Senioren-Assistenten in Natur und Umfeld können sich Seniorinnen und Senioren selbstwirksam und selbstbestimmt erleben. Begegnungen, soziale Teilhabe im gesellschaftlichen Leben sind möglich, da Beziehungen geknüpft und zu einem Beziehungsnetz wachsen können.

Hier biete ich unterschiedliche Formen der Begegnungen an, ob einzeln, zu zweit oder in der Gruppe. So können Senioren besondere Momente in der Nachbarschaft, in der Kirchengemeinde, in Vereinen, in kommunalen oder anderen sozialen Institutionen und im öffentlichen Raum genießen.

Ich biete Spaziergänge und Unternehmungen in Natur und Wald an.

Seniorinnen und Senioren spüren intuitiv, wie gut die Natur auf Körper, Geist und Seele wirkt und sie mit Energie versorgt. Die Bewegungen in der freien Natur, das Laufen auf weichem Waldboden, das Einatmen der frischen Waldluft, die Düfte von Holz, Nadeln, Blättern, Rinde und Erde wirken gesundheitlich wohltuend, entspannt, entrümpeln die Seele und spenden Energie.

In der modernen Präventionsmedizin ist anerkannt, dass das Im-Wald-Sein, das Waldbaden positive Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl und auf die Leistungskraft hat. Ebenso, dass das Spazierengehen trübe Stimmungen und depressive Symptome vertreibt.

Das Reisen mit allen Sinnen


Bei Reisen geht es nicht nur darum Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, sondern in erster Linie um das Erleben unvergesslicher Momente. Dabei werden alle Sinne mit einbezogen. Dieses sinnliche Erleben ist auf Reisen besonders wichtig
Im Alter spielt das Zusammenspiel der Sinne bei der Wahrnehmung eine entscheidende Rolle. Genuss und Erholung verstärken sich, wenn ganz bewusst auf mehrere Sinneseindrücke geachtet wird.


Das Auge als wichtigstes Sinnesorgan verschafft uns viele eindrucksvolle Bilder. Beispielsweise Farben bewusst wahrzunehmen, wie einen Sonnenaufgang oder einen Sonnenuntergang. Gutes Essen und Trinken, besonders das Kosten einheimischer Spezialitäten, gehören zu den beliebtesten Sinnesschmeichlern im Urlaub.


Das Hören ist für uns Menschen der zweitwichtigste Sinn. Sehr angenehm für die auditive Wahrnehmung sind gleichmäßige Naturgeräusche wie Wellen und Wasserplätschern. Wunderbare Düfte und Aromen können auf Reisen besonders während der Blütezeit genossen werden. Auch der Besuch von regionalen Märkten kann zu einem Geruchserlebnis werden. Als taktilen Reiz können wir neben Berührungen eine milde Meeresbrise, starken Wind oder einen Regenschauer empfinden.


Je mehr Sinneseindrücke den Senioren auf Reisen geboten wird, desto lebhafter und schöner bleibt alles im Gedächtnis und sie können noch lange von den Eindrücken zehren.


Begegnungen und sinnliches Erleben in der Natur und im Umfeld


Wie auf Reisen werden Emotionen, Erinnerungen durch das Wahrnehmen von Düften, Farben, Licht, dem Tasten und Fühlen, dem Hören von Wind und Wetter, dem Brummen und Flügelschlag von Insekten, dem Lauten von Vögeln u.v.m. im Sinnesgarten beeinflusst oder wachgerufen.


Es fördert u.a. Tatendrang, vermittelt das Gefühl von Geborgenheit und Zugehörigkeit. Vorlieben, Traditionen, Kindheitserinnerungen kommen möglicherweise zum Vorschein. Die Kraft der Stille, das bewusste Innehalten – das sinnliche Lauschen lässt uns den Moment schätzen und im Jetzt sein!


Das Im-Augenblick-Sein, die Präsenz im Hier und Jetzt, ist eine Kraft, die immer wiederkehrende Gedanken stoppt und uns körperlich und seelisch aufbaut, als auch unsere Seele beflügelt. Die Heilkraft der Berührung lindert Schmerzen, Stress, Ängste, Verspannungen. Sie fördert Konzentration und Immunabwehr und aktiviert die Selbstheilung.


Dies bestätigt der Neurologe Oliver Sachs, nachdem er seine Patienten mit Tourette-Syndrom oder Alzheimer gärtnern ließ oder zu einem Spaziergang in seinen Garten einlud. Sachs beschreibt, dass die Effekte der Natur sich auf den ganzen Menschen auswirken. Nicht nur spirituell und emotional, sondern auch physisch und neurologisch. Es ist eine Mischung aus Ergo- und Physiotherapie, die ganzheitlich auf Körper, Geist, Seele, Sozialverhalten und Kompetenzen wirkt.


Hinzufügen möchte ich, dass sinnliches Erleben ebenfalls im eigenen Zuhause möglich ist. Folgende kleine Aktivierungen tragen dazu bei, dass Menschen, die nicht mehr mobil sind, an ihre Erfahrungen anknüpfen und mit ihrer Kreativität Neues schaffen können. ich
Einerseits können wir durch Betrachten von Reisefotos oder während des Erstellens von Reisealben und Reisegeschichten sinnliches Erleben aktivieren. Es ergeben sich Erzählanlässe wie „Weißt du noch, damals als…“. Gefühle und Emotionen sowie sinnliches Erinnern kommen an die Oberfläche und erhalten einen erneuten Platz im Alltag.

Das Bild zeigt Seniorenassistenz Monika Riech bei der Gartenarbeit mit einem hochbetagten Herrn.


Andererseits können Sinnesgärten im kleineren Maßstab gemeinsam gestaltet werden. Im Balkonkasten, in Zimmergärten, in Duftlandschaften usw. finden Vorlieben, ansprechende Gestaltungen mit Blumen, Kräutern Hölzern, Steinen und Moosen ihren Platz.


Verknüpfung kultureller Begegnungen und Begegnungen in Natur und Umfeld


Gemäß meinem Leitgedanken biete ich kulturelle Begegnungen und Begegnungen in Natur und Umfeld an, um einerseits empfundene Einsamkeit oder soziale Isolation entgegenzutreten. Andererseits um Wahrnehmung und deren Veränderung im Alter zu verstehen, um die Aktivierung der Sinne daran anzupassen. Meine Angebote steuern zur Unterstützung und zur Erweiterung der Lebensqualität bei, damit sich Senioren dabei selbstwirksam und selbstbestimmend erleben.


Zielführend ist, dass Senioren die Möglichkeit wahrnehmen können, in ihrem Lebensumfeld miteinander in Kontakt zu kommen.
Sie sehen, es wird deutlich, dass es zahlreiche Überschneidungen in den Themenschwerpunkten gibt. Kulturelle Begegnungen, Begegnungen in Natur und Umfeld wirken wechselseitig aufeinander, wobei Einsamkeit, Isolationsprophylaxe, Wahrnehmung im Alter und Aktivierung der Sinne ineinandergreifen, um dann erfolgreich wirken zu können.

Herzliche Grüße und bis bald, ich freue mich auf uns!
Ihre Monika Riech

(Photocredit: eigenes Material)