Am 18. März 2026 war ich als Ausstellerin beim 8. Tag der Allgemeinmedizin am ifam Universitätsklinikum Essen dabei. Für mich ein wichtiger Termin – fachlich und regional. Und ich nehme eines direkt vorweg: Es hat sich gelohnt.
Die Veranstaltung, organisiert vom Institut für Allgemeinmedizin Essen, stand ganz im Zeichen von hausärztlicher Lehre, Forschung und Versorgung. Rund 150 Teilnehmende aus Praxisteams, Medizin und Lehre kamen zusammen. Entsprechend lebendig war die Atmosphäre: viele Gespräche, viele Perspektiven, viele Fragen.
Denn genau hier treffen sich die Menschen, die täglich Verantwortung für gesundheitliche Versorgung übernehmen. Und genau hier gehört auch mein Thema hin: Senioren-Assistenz Essen, Alltagsbegleitung für Senioren und Betreuung im eigenen Zuhause.
Mittendrin statt nur dabei.
Ich war Teil des sogenannten „Market-Place“ – einem Treffpunkt für Austausch und Vernetzung. Genau der richtige Ort für mein Thema: Seniorenassistenz und die soziale Versorgung im Alltag. Ich also damit mittendrin im Austausch!
Was mich besonders gefreut hat: Viele Ärztinnen und Ärzte blieben stehen, fragten nach – und waren ehrlich überrascht.
Überrascht darüber,
- dass es diese Form der Unterstützung überhaupt gibt.
- Und dass sie so niedrigschwellig funktioniert.
Viele Ärztinnen und Ärzte wussten nämlich überhaupt nicht, dass es diese Form der Unterstützung bereits gibt. Oder konkreter:
Dass Alltagsbegleitung für Senioren so individuell, flexibel und nah am Menschen organisiert werden kann.
„Das hätten wir früher wissen müssen!“
Diesen Satz habe ich mehr als einmal gehört.
In vielen Gesprächen wurde schnell klar: Der Bedarf ist da. Angehörige sind oft am Limit. Praxen suchen nach Möglichkeiten, ihre Patientinnen und Patienten über die medizinische Versorgung hinaus gut begleitet zu wissen.
…denn Versorgung hört nicht an der Praxistür auf.
In den Gesprächen wurde schnell klar, wie groß der Bedarf ist – nicht nur in Essen, sondern auch im Westen von Bochum, in Mülheim an der Ruhr, Hattingen und Velbert.
Angehörige sind oft stark eingebunden.
Zeit wird knapp.
Strukturen fehlen.
Genau hier setzt meine Arbeit an.
Ich unterstütze im Alltag. Ich entlaste. Ich bin da, wenn Strukturen fehlen oder gerade erst entstehen.
Ich biete Betreuung im eigenen Zuhause – genau dort, wo Menschen sich am sichersten fühlen.
Ich unterstütze im Alltag, gebe Orientierung und entlaste Angehörige spürbar.
Für viele Praxen ist das eine wichtige Ergänzung zur medizinischen Versorgung.
Erste Brücken gebaut.
Neben den vielen interessierten Gesprächen gab es auch ganz konkrete nächste Schritte:
- Kontakte zu Praxen, die künftig Informationsmaterial auslegen möchten
- Austausch über mögliche Kooperationen
- erste Ideen für eine engere Zusammenarbeit im Quartier
- Austausch über Versorgungslücken im Alltag älterer Menschen
Das fühlt sich nicht nach „Visitenkarte tauschen“ an. Das fühlt sich nach Anfang an.
Mein Ziel als Senioren-Assistenz in Essen, Mülheim an der Ruhr, Bochum-Wattenscheid, Hattingen und Velbert ist klar:
Gemeinsam bessere Übergänge schaffen – zwischen Praxis, Zuhause und sozialer Unterstützung.
Vernetzung, die trägt.
Ein besonderer Moment am Tag der Allgemeinmedizin 2026 war der Kontakt zum Gesundheitskiosk Ruhr.
Hier geht es – wie bei mir – um niedrigschwellige Beratung und echte Nähe zu den Menschen im Quartier.
Wir haben schnell gemerkt:
Unsere Ansätze ergänzen sich.
Und genau das braucht es in der Region – starke Netzwerke für eine verlässliche Senioren-Assistenz in Essen und Umgebung. Hier geht es – wie bei mir – um niedrigschwellige Beratung, Unterstützung und Vernetzung.
Wir sprechen eine ähnliche Sprache. Und wir meinen oft dasselbe – nur aus unterschiedlichen Rollen und Perspektiven heraus.
Solche Begegnungen sind unfassbar wertvoll. Weil sie zeigen: Versorgung gelingt im Zusammenspiel.
Mein Fazit vom 8. Tag der Allgemeinmedizin 2026:
Ich gehe mit vielen Eindrücken, guten Gesprächen und neuen Kontakten aus diesem Tag.
Und mit der Bestätigung: Das Thema Seniorenassistenz gehört sichtbar in solche Räume. Für mich die klare Bestätigung, dass Alltagsbegleitung für Senioren stärker sichtbar werden muss.
Gerade in Essen, Bochum, Mülheim an der Ruhr, Hattingen und Velbert.
Denn Betreuung im eigenen Zuhause ist kein „Nice-to-have“. Sie ist ein entscheidender Baustein für Lebensqualität im Alter.
Denn gute Versorgung endet nicht an der Praxistür.
Sie beginnt oft genau dort, wo der Alltag herausfordernd wird.
Herzliche Grüße und bis bald, ich freue mich auf uns!
Ihre Monika Riech(Photocredit: ifam Institut für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Essen)

