Das Bild zeigt eine gemalte lebendige Geschichte, die zeitlich und emotional strukturiert wird – einfühlsame Demenz-Betreuung (Photo: eigenes Material Monika Riech, Senioren-Assistenz).

Demenz verstehen: kleine Schritte, große Wirkung – oder: Ankommen im Moment in der einfühlsamen Demenz-Betreuung.

Demenz braucht Präsenz. So unterschiedliche unsere Senioren auch sind, so unterschiedlich und individuell sind auch ihre Interessen, Wünsche und Aktivitäten. In der einfühlsamen Demenz-Betreuung steht die Erhaltung der Lebensfreude, des Wohlfühlens und die gesellschaftliche Teilhabe des Menschen mit dementiellen Veränderungen im Mittelpunkt. In meiner täglichen Arbeit nimmt Betreuung von Menschen mit demenziellen Veränderungen einen hohen Stellenwert ein.

Die individuelle und liebevolle Betreuung für Menschen ist, und Sie werden es auf meiner Webseite sicherlich schon bemerkt haben, mein tief verankertes Anliegen.

Senioren mit einer demenziellen Veränderung haben einen besonderen Bedarf an Betreuung. So gebe ich meinen Klienten Raum und Zeit, in dem sie sich rundum geborgen und weiterhin zuhause fühlen können. Ich vermittle Sicherheit, begleite sie einfühlsam, verständnisvoll in Ihrer Bewältigung von Ängsten, Scham, Unsicherheiten. Oder auch wenn das Gefühlsleben durcheinandergerät biete ich ihnen Orientierung und stelle mich als Anker zur Verfügung.

Nähe und Vertrauen entsteht – und macht so vieles möglich.

Noch schnell ein kleiner Werbeblock: Wenn Hilfe benötigt wird, können Sie dies natürlich in Anspruch nehmen. Ich bin da. Für Sie, für Ihre Angehörigen und Zugehörigen. Für eine einfühlsame Demenz-Betreuung. Denn das Spannungsfeld der Demenz-Betreuung ist vielfältig: in der Familie, in Freundschaften und Beziehungen sowie in der Gesellschaft.

Lebensfreude trotz Demenz: Wege im Hier und Jetzt.

Wie oben beschrieben, so unterschiedlich Senioren auch sind, so unterschiedlich und individuell sind auch ihre Interessen, Wünsche und Aktivitäten. Gemeinsam versuchen wir herauszufinden, was sie interessiert, wo sie sich wohl fühlen und welche Aktivität sie alleine, in Gesellschaft oder in Begleitung sie tun möchten. Dabei kann es sein, dass diese sich in Sekundenschnelle verändern, Entscheidungen spontan umgeworfen, vergessen oder neu entdeckt werden. Dies macht diese Menschen aus, sie leben im Hier und Jetzt!

Wie schaffen Sie es, Lebensfreude bei den dementiell veränderten Menschen in Ihrem Umfeld zu erhalten, zu fördern, zu stärken?

Sichere Orientierung: warum Struktur bei Demenz so gut tut.

Von besonderer Bedeutung ist die zeitliche und örtliche Einordnung in den Tag, der Woche. Klare Strukturen und Tagesabläufe geben zusätzlich ein Geländer, an dem sie sich festhalten und orientieren können. Sie ermöglichen eine relative selbstständige Gestaltung vom und im Alltag. Den Tagesablauf selbstwirksam und selbstständig zu bestreiten, das wollen wir doch alle. Oder?

So führen wir beispielsweise gemeinsam einen besonderen Kalender, gestalten ihn liebevoll, füllen ihn mit Anekdoten, Geschichten, kleinen Bildern. Und wir hohlen ihn zu anderen Zeiten hervor, um darin zu blättern und zu erzählen. Erinnerungen, Begegnungen oder auch witzige Begebenheiten laden zum wohligen Schwelgen in Erinnerungen ein. Manchmal verlieren sich Worte, die wir mit Geduld gemeinsam eben wieder in das Hier und Jetzt hervorholen.

Wie geht „Wohlfühlen mit Demenz“? Nun, kleine Rituale, große Wirkung – all das müssen wir in den Alltag integrieren. Gut, wir sollten es geschmeidig integrieren. Können!

Gemeinsam unterwegs in der Demenz-Betreuung: Teilhabe im Alter lebendig halten.

Ein vielfältiger Wunsch meiner Klientinnen ist es, sich im unmittelbaren Lebensumfeld zu bewegen, nach Draußen zu gehen, in Gesellschaft zu sein und an gesellschaftlichen Aktivitäten teilzunehmen. Regelmäßig gehen meine Klienten und ich in nah gelegene Parkanlagen, Geschäfte, besuchen Restaurants oder Eisdielen. Begegnungen mit anderen Menschen lassen Einsamkeit möglicherweise verschwinden, erfüllen sie mit Freude und erhöhen das persönliche Wohlbefinden.

Hinzu kommen Spaziergänge, besondere kulturelle Veranstaltungen, die wir in Gemeinschaft besuchen. Ja, und ich könnte noch viel mehr Sachen aufzählen, die wir zusammen machen. Stöbern Sie mal hier ganz unten.

Sie sehen, Rausgehen tut der Seele gut, weil wir Natur und Begegnungen aktiv (mit-)erleben.

Und ganz nebenbei: Die Frage, was Bewegung bewirkt, die beantworten Sie sich sicher selbst. Nur die Zeit für diese Aktivitäten, um eben aktiv zu bleiben bei Demenz – die fehlt oft. Deswegen gehe ich mit meinen Klientinnen und Klienten so oft wie möglich nach draußen an die frische Luft. An unterschiedliche Orte.

Demenz-Pflege nah dran: Vertrauen wächst im Alltag.

Angehörige – und ich spreche ja auch immer von Zugehörigen – spielen eine immens wichtige Rolle. Weil sie Nähe, Geschichte und vertraute Muster kennen, denn Angehörige spüren zuallererst, wenn sich etwas verändert. Sie bleiben wichtige Bezugspersonen, auch wenn Worte seltener werden. Sie erleben, wie kleine gemeinsame Momente Sicherheit schaffen. Ja, kommt Ihnen das bekannt vor?

Gut.

Gemeinsam mit mir als Demenz-Betreuerin entsteht so ein verlässliches Team. Wir teilen Beobachtungen, klären Bedürfnisse und finden passende Wege für den Tag. Wir entdecken, welche Rituale gut tun und welche Aktivitäten Lebendigkeit und Lebensfreude, Zuversicht und positive Gefühle bringen. Wir erleben, wie sich unser Vertrauen Schritt für Schritt wächst – und stärkt. Und Sie als Zugehörige und Angehörige merken, dass Entlastung möglich ist, wenn Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt wird.

Ich gehe noch einen Schritt weiter: Entlastung tut not! Damit es allen Beteiligten möglich ist, diese schwierige Situation meistern zu können und selber einen eigenen erfüllenden Alltag zu führen.

Ich lade Sie ein, Demenz zu spüren und Ihren Menschen zu sehen: Lassen Sie uns den Alltag mit Ihren Lieben „einfach“ achtsam gestalten.

Herzliche Grüße und bis bald, ich freue mich auf uns!
Ihre Monika Riech
(Photocredit: eigenes Material)