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	<title>Riech Seniorenassistenz</title>
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	<title>Riech Seniorenassistenz</title>
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		<title>Rückblick: 8. Tag der Allgemeinmedizin 2026 in Essen – Austausch, der wirkt.</title>
		<link>https://riech-seniorenassistenz.de/tag-der-allgemeinmedizin-2026-rueckblick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 07:53:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Events und Kooperationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 18. März 2026 war ich als Ausstellerin beim 8. Tag der Allgemeinmedizin am ifam Universitätsklinikum Essen dabei. Für mich ein wichtiger Termin – fachlich und regional. Und ich nehme eines direkt vorweg: Es hat sich gelohnt. Die Veranstaltung, organisiert vom Institut für Allgemeinmedizin Essen, stand ganz im Zeichen von hausärztlicher Lehre, Forschung und Versorgung. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://riech-seniorenassistenz.de/tag-der-allgemeinmedizin-2026-rueckblick/">Rückblick: 8. Tag der Allgemeinmedizin 2026 in Essen – Austausch, der wirkt.</a> erschien zuerst auf <a href="https://riech-seniorenassistenz.de">Riech Seniorenassistenz</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 18. März 2026 war ich als Ausstellerin beim <a href="https://www.ifam-essen.de/tag-der-allgemeinmedizin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">8. Tag der Allgemeinmedizin am ifam Universitätsklinikum Essen</a> dabei. Für mich ein wichtiger Termin – fachlich und regional. Und ich nehme eines direkt vorweg: Es hat sich gelohnt.</p>



<p>Die Veranstaltung, organisiert vom Institut für Allgemeinmedizin Essen, stand ganz im Zeichen von hausärztlicher Lehre, Forschung und Versorgung. Rund 150 Teilnehmende aus Praxisteams, Medizin und Lehre kamen zusammen. Entsprechend lebendig war die Atmosphäre: viele Gespräche, viele Perspektiven, viele Fragen.</p>



<p>Denn genau hier treffen sich die Menschen, die täglich Verantwortung für gesundheitliche Versorgung übernehmen. Und genau hier gehört auch mein Thema hin: Senioren-Assistenz Essen, Alltagsbegleitung für Senioren und Betreuung im eigenen Zuhause.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mittendrin statt nur dabei</strong>.</h2>



<p>Ich war Teil des sogenannten „Market-Place“ – einem Treffpunkt für Austausch und Vernetzung. Genau der richtige Ort für mein Thema: Seniorenassistenz und die soziale Versorgung im Alltag. Ich also damit mittendrin im Austausch!</p>



<p>Was mich besonders gefreut hat: Viele Ärztinnen und Ärzte blieben stehen, fragten nach – und waren ehrlich überrascht.</p>



<p>Überrascht darüber,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li> dass es diese Form der Unterstützung überhaupt gibt.</li>



<li>Und dass sie so niedrigschwellig funktioniert.</li>
</ul>



<p>Viele Ärztinnen und Ärzte wussten nämlich überhaupt nicht, dass es diese Form der Unterstützung bereits gibt. Oder konkreter:</p>



<p>Dass Alltagsbegleitung für Senioren so individuell, flexibel und nah am Menschen organisiert werden kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Das hätten wir früher wissen müssen!“</h3>



<p>Diesen Satz habe ich mehr als einmal gehört.</p>



<p>In vielen Gesprächen wurde schnell klar: Der Bedarf ist da. Angehörige sind oft am Limit. Praxen suchen nach Möglichkeiten, ihre Patientinnen und Patienten über die medizinische Versorgung hinaus gut begleitet zu wissen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>&#8230;denn Versorgung hört nicht an der Praxistür auf</strong>.</h2>



<p>In den Gesprächen wurde schnell klar, wie groß der Bedarf ist – nicht nur in Essen, sondern auch im Westen von Bochum, in Mülheim an der Ruhr, Hattingen und Velbert.</p>



<p>Angehörige sind oft stark eingebunden.</p>



<p>Zeit wird knapp.</p>



<p>Strukturen fehlen.</p>



<p>Genau hier setzt meine Arbeit an.</p>



<p>Ich unterstütze im Alltag. Ich entlaste. Ich bin da, wenn Strukturen fehlen oder gerade erst entstehen.</p>



<p>Ich biete Betreuung im eigenen Zuhause – genau dort, wo Menschen sich am sichersten fühlen.</p>



<p>Ich unterstütze im Alltag, gebe Orientierung und entlaste Angehörige spürbar.</p>



<p>Für viele Praxen ist das eine wichtige Ergänzung zur medizinischen Versorgung.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Erste Brücken gebaut</strong>.</h3>



<p>Neben den vielen interessierten Gesprächen gab es auch ganz konkrete nächste Schritte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kontakte zu Praxen, die künftig Informationsmaterial auslegen möchten</li>



<li>Austausch über mögliche Kooperationen</li>



<li>erste Ideen für eine engere Zusammenarbeit im Quartier</li>



<li>Austausch über Versorgungslücken im Alltag älterer Menschen</li>
</ul>



<p>Das fühlt sich nicht nach „Visitenkarte tauschen“ an. Das fühlt sich nach Anfang an.</p>



<p>Mein Ziel als Senioren-Assistenz in Essen, Mülheim an der Ruhr, Bochum-Wattenscheid, Hattingen und Velbert ist klar:</p>



<p>Gemeinsam bessere Übergänge schaffen – zwischen Praxis, Zuhause und sozialer Unterstützung.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vernetzung, die trägt</strong>.</h3>



<p>Ein besonderer Moment am Tag der Allgemeinmedizin 2026 war der Kontakt zum <a href="https://www.gesundheitskiosk.ruhr/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesundheitskiosk Ruhr</a>.</p>



<p>Hier geht es – wie bei mir – um niedrigschwellige Beratung und echte Nähe zu den Menschen im Quartier.</p>



<p>Wir haben schnell gemerkt:</p>



<p>Unsere Ansätze ergänzen sich.</p>



<p>Und genau das braucht es in der Region – starke Netzwerke für eine verlässliche Senioren-Assistenz in Essen und Umgebung. Hier geht es – wie bei mir – um niedrigschwellige Beratung, Unterstützung und Vernetzung.</p>



<p>Wir sprechen eine ähnliche Sprache. Und wir meinen oft dasselbe – nur aus unterschiedlichen Rollen und Perspektiven heraus.</p>



<p>Solche Begegnungen sind unfassbar wertvoll. Weil sie zeigen: Versorgung gelingt im Zusammenspiel.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mein Fazit vom 8. Tag der Allgemeinmedizin 2026</strong>:</h2>



<p>Ich gehe mit vielen Eindrücken, guten Gesprächen und neuen Kontakten aus diesem Tag.</p>



<p>Und mit der Bestätigung: Das Thema Seniorenassistenz gehört sichtbar in solche Räume. Für mich die klare Bestätigung, dass Alltagsbegleitung für Senioren stärker sichtbar werden muss.</p>



<p>Gerade in Essen, Bochum, Mülheim an der Ruhr, Hattingen und Velbert.</p>



<p>Denn Betreuung im eigenen Zuhause ist kein „Nice-to-have“. Sie ist ein entscheidender Baustein für Lebensqualität im Alter.</p>



<p>Denn gute Versorgung endet nicht an der Praxistür.<br>Sie beginnt oft genau dort, wo der Alltag herausfordernd wird.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Herzliche Grüße und bis bald, <a href="https://riech-seniorenassistenz.de/kontakt/" type="page" id="117" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ich freue mich auf uns!</a><br>Ihre Monika Riech</p>



<p><em>(Photocredit: ifam Institut für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Essen)</em></p>
</blockquote>
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			</item>
		<item>
		<title>Konzept des Alterns – Bedeutung für die Betreuung von Seniorinnen und Senioren</title>
		<link>https://riech-seniorenassistenz.de/konzept-des-alterns-alltagsbetreuung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 08:55:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltag mit Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsätze der Alltags-Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsbetreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuung Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Konzept des Alterns]]></category>
		<category><![CDATA[Plöner Modell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir wissen das: Das Altern beginnt nicht erst im hohen Alter. Es begleitet uns Menschen durch unser gesamtes Leben. Dieser Beitrag zeigt das Altern als aktiven Entwicklungsprozess mit allen Chancen – und auch Grenzen. Er beleuchtet biologische, chronologische und wahrgenommene Altersbilder. Im Fokus steht dabei das individuelle Bewältigungsverhalten älterer Menschen. Eine Betreuung, die Selbstwirksamkeit stärkt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://riech-seniorenassistenz.de/konzept-des-alterns-alltagsbetreuung/">Konzept des Alterns – Bedeutung für die Betreuung von Seniorinnen und Senioren</a> erschien zuerst auf <a href="https://riech-seniorenassistenz.de">Riech Seniorenassistenz</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir wissen das: Das Altern beginnt nicht erst im hohen Alter. Es begleitet uns Menschen durch unser gesamtes Leben. Dieser Beitrag zeigt das Altern als aktiven Entwicklungsprozess mit allen Chancen – und auch Grenzen. Er beleuchtet biologische, chronologische und wahrgenommene Altersbilder. Im Fokus steht dabei das individuelle Bewältigungsverhalten älterer Menschen. Eine Betreuung, die Selbstwirksamkeit stärkt und Lebensqualität gezielt fördert – darum geht es in meiner Arbeit als Senioren-Assistenz.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_01-1024x683.jpg" alt="Das Bild zeigt ein Schema über das Konzept des Alterns (Quelle: eigene Darstellung, eigenes Material)." class="wp-image-1414" srcset="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_01-1024x683.jpg 1024w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_01-300x200.jpg 300w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_01-768x512.jpg 768w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_01.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Ich verstehe Altern als Prozess innerhalb der Lebensspanne, denn das Altern ist eine lebenslange und menschliche Entwicklung, die sowohl durch Gewinn und Wachstum als auch durch Verlust und Abbau gekennzeichnet sind. Hinzu kommt, dass Entwicklung in einer offenen zeitlichen Abfolge stattfindet und jeweils individuelle Unterschiede aufweist. Ebenso sind bereichsspezifische Entwicklungen enthalten. Aber auch das Erkennen, dass Möglichkeiten und Grenzen veränderbar sind. In dieser Betrachtung wirken biologische und kulturelle Einflüsse, ebenso die Entwicklungsbemühungen des Einzelnen auf seine individuellen Entwicklungskontexte. Ziele dieser Bemühungen sind Wachstum, Aufrechterhaltung und Regulation von Verlusten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vorhandene Ressourcen nutzen für die Bewältigung des Alltags</strong></h2>



<p>Die Prinzipien dieses Gestaltungsprozesses sind u.a., dass der Bedarf an Kultur über die Lebensspanne ansteigt und eine selektive Optimierung mit Kompensation angestrebt wird. Dies betreffen einerseits die Bildung und Auswahl von Zielen, den Einsatz von Ressourcen und Mitteln wie die Aneignung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, Investition von Zeit als auch von Mühen. Eine angemessene Reaktion auf Verlust und Abbau, wie etwa die Mobilisierung von Reserven, der Einsatz von Ressourcen, eine erhöhte Aufmerksamkeit, Annahmen von Hilfen und Unterstützung zählen ebenfalls dazu.</p>



<p>Den Veränderungen, denen sich Menschen im Prozess des Alterns aktiv entgegenstellen oder anpassen sind u.a. Veränderungen in den Bereichen Wahrnehmung, Motorik, Denken, Einstellungen und in ihrer sozialen Lebenswelt, d.h. ihrem direkten sozialen Umfeld. So steht nicht die Bewältigung des Alters mit seinen Belastungen im Vordergrund der oben benannten Entwicklungsbemühungen, sondern in erster Linie das individuelle Bewältigungsverhalten des älteren Menschen. Selbststeuerung und Selbstwirksamkeit nehmen hier einen großen Stellenwert ein und fördern das Wohlbefinden und die Lebensqualität des älteren Menschen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alter: chronologisch, biographisch, kalendarisch, biologisch, wahrgenommen.</h2>



<p>Somit unterscheiden wir in unserem Konzept des Alterungsprozess innerhalb der Lebensspanne zwischen chronologischen (biographischen, kalendarischen), biologischen und wahrgenommenes Alter, die alle entwicklungsbedingt im Kontext der Lebensspannen zu betrachten sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das chronologische Alter</h3>



<p>Das chronologische Alter ist ein Merkmal einer Person, eine zeitliche Angabe seiner Existenz, seinem tatsächlichen Lebensalter.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das biologische Alter</h3>



<p>Das biologische (physiologisches) Alter beschriebt den physischen Zustand von Organen oder Organsystemen im Vergleich zum chronologischen Alter. In diesem Alter müssen sich Veränderungen nicht auf die ganze Person beziehen. Sie können auch getrennt auf verschiedene Organsysteme und Funktionsweisen auftreten und bestimmt werden. Veranlagung und äußere Faktoren haben darauf Einfluss, so dass der Körper durch gesunde Ernährung, körperliche Fitness und gesundem Lebensstil sowie auch einer positiven Lebenseinstellung länger biologisch jung erhalten werden kann. Die Bestimmung vom biologischen Alter ist z.Z. noch unzuverlässig und sehr aufwändig<a>.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Das wahrgenommene Alter</h3>



<p>Wir verstehen unter wahrgenommenes Alter, die Selbsteinschätzung des älteren Menschen sowie die Einschätzung des Gegenübers, d.h. die gewonnenen Eindrücke als auch Überzeugungen aus den Interaktionen zwischen einem älteren Menschen und einer anderen Person in unterschiedlichen Situationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Begleitung durch eine erfahrene Senioren-Assistenz</h2>



<p>Diese oben beschriebenen Einschätzungen werden meist gesellschaftlichen Zuschreibungen, persönlichen Erfahrungswerten und durch konkrete Beobachtung sowie Deutung von Auswirkungen der Sinneswahrnehmungen, der individuellen Handlungskompetenz, der Entwicklungskompetenz und des Bewältigungsverhalten eines älteren Menschen zugeschrieben.</p>



<p>Hier gilt es für mich als zertifizierte Senioren-Assistentin eine feinfühlige und wertschätzende Beobachtung und Deutung sowie Begleitung anzubieten, die individuell auf die ganzheitliche Situation des älteren Menschen abgestimmt ist. Das <a href="https://www.die-senioren-assistenten.de/senioren-assistenten-finden/seniorenbetreuung-nordrhein-westfalen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Plöner Modell</a> ist eine anerkannte Aus- und Weiterbildung mit hohem Qualitätsstandard der <a href="https://www.bdsad.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland e.V. (BdSAD)</a>, um eine qualifizierte und seniorengerechte Alltagsbegleitung Zuhause, in den eigenen vier Wänden anbieten zu können.</p>



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<p>Im Gespräch mit einer blinden Seniorin, die 85 Jahre zählt und an Demenz erkrankt ist. Ihr Mann, 91 Jahre alt, unterstützt seine Frau, wo er kann.</p>
</div></div>



<p>I</p>
</div>
</div>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_03-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1418 size-full" srcset="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_03-1024x683.jpg 1024w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_03-300x200.jpg 300w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_03-768x512.jpg 768w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_03.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Im Gespräch über seinen geliebten Garten und seine Reisen nach Italien. Zugfahren ist für ihn als ehemaliger Lockführer ein besonderes Erlebnis.</p>
</div></div>



<p>I</p>
</div>



<p>Allgemein und in der Literatur wird von älteren Menschen gesprochen, wobei unterschiedliche Altersangaben zu Senioren gemacht werden. Deshalb orientieren wir uns an den Einteilungen von Altersgruppen nach der Einordnung durch das Amt für Statistik, Stadtforschung und Wahlen für die Stadt Essen, die sich aktuell mit der Bevölkerungsvorausberechnung bis 2030 beschäftigt. Senioren werden hier ab 65 oder mehr Jahre gruppiert. Diese Altersgruppe wird in fünf Untergruppen wie folgt eingeteilt:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Senioren im Alter von 65 bis 66 Jahre;</li>



<li>Senioren im Alter von 67 bis 74 Jahre;</li>



<li>Senioren im Alter von 75 bis 79 Jahre;</li>



<li>Senioren im Alter von 80 bis 89 Jahre;</li>



<li>Senioren im Alter von 90 oder mehr Jahre.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Unter dem Leitgedanken „Gemeinsam im Lebensumfeld (wieder) aktiv sein und Begegnungen erfahren“ richte ich mich an diese Altersgruppen. Mit ganz individuellen Ansätzen, denn jede Seniorin und jeder Senior ist ein besonderer, einzigartiger Mensch!</p>



<p>Altern ist ein lebenslanger Entwicklungsprozess. Er umfasst Gewinn, Wachstum, Verlust und Abbau. Jedwede Entwicklung verläuft individuell und in offener zeitlicher Abfolge. Biologische, kulturelle und persönliche Einflüsse wirken immer zusammen. Das Ziel der Arbeit einer Senioren-Assistentin bleibt Wachstum, Stabilisierung und der Umgang mit Verlusten.</p>



<p>Menschen wählen Ziele, nutzen Ressourcen und kompensieren Einschränkungen. Veränderungen betreffen Körper, Denken, Einstellungen und das soziale Umfeld – also aller Angehörigen, Zugehörigen sowie Seniorinnen und Senioren. Selbststeuerung und Selbstwirksamkeit stärken Wohlbefinden und Lebensqualität. Alter zeigt sich chronologisch, biologisch und im subjektiven Erleben. Feinfühligkeit, Wertschätzung und individuelle Begleitung sind mir als Senioren-Assistenz ein starkes inneres Bedürfnis und ein hoher sozialer Wert.</p>



<p>Damit es allen Beteiligten möglich ist, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. So weit es eben geht.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Herzliche Grüße, ich freue mich auf Ihre <a href="https://riech-seniorenassistenz.de/kontakt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kontaktaufnahme!</a></p>



<p>Ihre Monika Riech</p>
</blockquote>



<p><em>P.S. Teile dieses Artikels finden sich in meiner Prüfungsarbeit im Rahmen der Weiterbildung zur Qualifizierung in der professionellen Senioren-Assistenz „Gemeinsam im Lebensumfeld (wieder) aktiv sein / Begegnungen erfahren“ nach dem Plöner Modell.</em></p>



<p><em>(Bildmaterial: eigenes Material)</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://riech-seniorenassistenz.de/konzept-des-alterns-alltagsbetreuung/">Konzept des Alterns – Bedeutung für die Betreuung von Seniorinnen und Senioren</a> erschien zuerst auf <a href="https://riech-seniorenassistenz.de">Riech Seniorenassistenz</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Demenz verstehen: kleine Schritte, große Wirkung – oder: Ankommen im Moment in der einfühlsamen Demenz-Betreuung.</title>
		<link>https://riech-seniorenassistenz.de/einfuehlsame-demenz-betreuung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 09:06:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltag mit Demenz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://riech-seniorenassistenz.de/?p=1391</guid>

					<description><![CDATA[<p>Demenz braucht Präsenz. So unterschiedliche unsere Senioren auch sind, so unterschiedlich und individuell sind auch ihre Interessen, Wünsche und Aktivitäten. In der einfühlsamen Demenz-Betreuung steht die Erhaltung der Lebensfreude, des Wohlfühlens und die gesellschaftliche Teilhabe des Menschen mit dementiellen Veränderungen im Mittelpunkt. In meiner täglichen Arbeit nimmt Betreuung von Menschen mit demenziellen Veränderungen einen hohen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://riech-seniorenassistenz.de/einfuehlsame-demenz-betreuung/">Demenz verstehen: kleine Schritte, große Wirkung – oder: Ankommen im Moment in der einfühlsamen Demenz-Betreuung.</a> erschien zuerst auf <a href="https://riech-seniorenassistenz.de">Riech Seniorenassistenz</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Demenz braucht Präsenz. So unterschiedliche unsere Senioren auch sind, so unterschiedlich und individuell sind auch ihre Interessen, Wünsche und Aktivitäten. In der einfühlsamen Demenz-Betreuung steht die Erhaltung der Lebensfreude, des Wohlfühlens und die gesellschaftliche Teilhabe des Menschen mit dementiellen Veränderungen im Mittelpunkt. In meiner täglichen Arbeit nimmt Betreuung von Menschen mit demenziellen Veränderungen einen hohen Stellenwert ein.</p>



<p>Die individuelle und liebevolle Betreuung für Menschen ist, und Sie werden es auf meiner Webseite sicherlich schon bemerkt haben, mein tief verankertes Anliegen.</p>



<p>Senioren mit einer demenziellen Veränderung haben einen besonderen Bedarf an Betreuung. So gebe ich meinen Klienten Raum und Zeit, in dem sie sich rundum geborgen und weiterhin zuhause fühlen können. Ich vermittle Sicherheit, begleite sie einfühlsam, verständnisvoll in Ihrer Bewältigung von Ängsten, Scham, Unsicherheiten. Oder auch wenn das Gefühlsleben durcheinandergerät biete ich ihnen Orientierung und stelle mich als Anker zur Verfügung.</p>



<p>Nähe und Vertrauen entsteht – und macht so vieles möglich.</p>



<p>Noch schnell ein kleiner Werbeblock: Wenn Hilfe benötigt wird, können Sie dies natürlich in Anspruch nehmen. Ich bin da. Für Sie, für Ihre Angehörigen und Zugehörigen. Für eine einfühlsame Demenz-Betreuung. Denn das Spannungsfeld der Demenz-Betreuung ist vielfältig: in der Familie, in Freundschaften und Beziehungen sowie in der Gesellschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lebensfreude trotz Demenz: Wege im Hier und Jetzt.</strong></h2>



<p>Wie oben beschrieben, so unterschiedlich Senioren auch sind, so unterschiedlich und individuell sind auch ihre Interessen, Wünsche und Aktivitäten. Gemeinsam versuchen wir herauszufinden, was sie interessiert, wo sie sich wohl fühlen und welche Aktivität sie alleine, in Gesellschaft oder in Begleitung sie tun möchten. Dabei kann es sein, dass diese sich in Sekundenschnelle verändern, Entscheidungen spontan umgeworfen, vergessen oder neu entdeckt werden. Dies macht diese Menschen aus, sie leben im Hier und Jetzt!</p>



<p>Wie schaffen Sie es, Lebensfreude bei den dementiell veränderten Menschen in Ihrem Umfeld zu erhalten, zu fördern, zu stärken?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sichere Orientierung: warum Struktur bei Demenz so gut tut.</strong><strong></strong></h2>



<p>Von besonderer Bedeutung ist die zeitliche und örtliche Einordnung in den Tag, der Woche. Klare Strukturen und Tagesabläufe geben zusätzlich ein Geländer, an dem sie sich festhalten und orientieren können. Sie ermöglichen eine relative selbstständige Gestaltung vom und im Alltag. Den Tagesablauf selbstwirksam und selbstständig zu bestreiten, das wollen wir doch alle. Oder?</p>



<p>So führen wir beispielsweise gemeinsam einen besonderen Kalender, gestalten ihn liebevoll, füllen ihn mit Anekdoten, Geschichten, kleinen Bildern. Und wir hohlen ihn zu anderen Zeiten hervor, um darin zu blättern und zu erzählen. Erinnerungen, Begegnungen oder auch witzige Begebenheiten laden zum wohligen Schwelgen in Erinnerungen ein. Manchmal verlieren sich Worte, die wir mit Geduld gemeinsam eben wieder in das Hier und Jetzt hervorholen.</p>



<p>Wie geht „Wohlfühlen mit Demenz“? Nun, kleine Rituale, große Wirkung – all das müssen wir in den Alltag integrieren. Gut, wir sollten es geschmeidig integrieren. Können!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gemeinsam unterwegs in der Demenz-Betreuung: Teilhabe im Alter lebendig halten.</strong></h2>



<p>Ein vielfältiger Wunsch meiner Klientinnen ist es, sich im unmittelbaren Lebensumfeld zu bewegen, nach Draußen zu gehen, in Gesellschaft zu sein und an gesellschaftlichen Aktivitäten teilzunehmen. Regelmäßig gehen meine Klienten und ich in nah gelegene Parkanlagen, Geschäfte, besuchen Restaurants oder Eisdielen. Begegnungen mit anderen Menschen lassen Einsamkeit möglicherweise verschwinden, erfüllen sie mit Freude und erhöhen das persönliche Wohlbefinden.</p>



<p>Hinzu kommen Spaziergänge, besondere kulturelle Veranstaltungen, die wir in Gemeinschaft besuchen. Ja, und ich könnte noch viel mehr Sachen aufzählen, die wir zusammen machen. <a href="https://riech-seniorenassistenz.de/alltagsbegleitung-leistungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stöbern Sie mal hier</a> ganz unten.</p>



<p>Sie sehen, Rausgehen tut der Seele gut, weil wir Natur und Begegnungen aktiv (mit-)erleben.</p>



<p>Und ganz nebenbei: Die Frage, was Bewegung bewirkt, die beantworten Sie sich sicher selbst. Nur die Zeit für diese Aktivitäten, um eben aktiv zu bleiben bei Demenz – die fehlt oft. Deswegen gehe ich mit meinen Klientinnen und Klienten so oft wie möglich nach draußen an die frische Luft. An unterschiedliche Orte.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Demenz-Pflege nah dran: Vertrauen wächst im Alltag.</strong></h2>



<p>Angehörige – und ich spreche ja auch immer von Zugehörigen – spielen eine immens wichtige Rolle. Weil sie Nähe, Geschichte und vertraute Muster kennen, denn Angehörige spüren zuallererst, wenn sich etwas verändert. Sie bleiben wichtige Bezugspersonen, auch wenn Worte seltener werden. Sie erleben, wie kleine gemeinsame Momente Sicherheit schaffen. Ja, kommt Ihnen das bekannt vor?</p>



<p>Gut.</p>



<p>Gemeinsam mit mir als Demenz-Betreuerin entsteht so ein verlässliches Team. Wir teilen Beobachtungen, klären Bedürfnisse und finden passende Wege für den Tag. Wir entdecken, welche Rituale gut tun und welche Aktivitäten Lebendigkeit und Lebensfreude, Zuversicht und positive Gefühle bringen. Wir erleben, wie sich unser Vertrauen Schritt für Schritt wächst – und stärkt. Und Sie als Zugehörige und Angehörige merken, dass Entlastung möglich ist, wenn Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt wird.</p>



<p>Ich gehe noch einen Schritt weiter: Entlastung tut not! Damit es allen Beteiligten möglich ist, diese schwierige Situation meistern zu können und selber einen eigenen erfüllenden Alltag zu führen.</p>



<p>Ich lade Sie ein, Demenz zu spüren und Ihren Menschen zu sehen: Lassen Sie uns den Alltag mit Ihren Lieben „einfach“ achtsam gestalten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Herzliche Grüße und bis bald, ich freue mich auf uns!<br>Ihre Monika Riech<br>(Photocredit: eigenes Material)<br></p>
</blockquote>
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		<title>Der Tag der älteren Generationen in Essen 16. Juni bis 22. Juni 2025 – und wir mittendrin!</title>
		<link>https://riech-seniorenassistenz.de/tag-der-aelteren-generationen-2025-grugapark-essen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 11:13:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gustavs Erlebnisse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://riech-seniorenassistenz.de/?p=1332</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anna und ich, Gustav, waren mal wieder kulturell unterwegs. Damals hatten wir auch unsere Freundin dabei. Inge im Rollstuhl. Wir haben uns so gefreut, dass wir sehr frühzeitig losgefahren sind, um auch ja nichts zu verpassen. Mit Rollator und Rollstuhl ist dies schon eine ganz ordentliche Herausforderung. Das Konzert im Grugapark Essen an den Mustergärten [&#8230;]</p>
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<p>Anna und ich, Gustav, waren mal wieder kulturell unterwegs. Damals hatten wir auch unsere Freundin dabei. Inge im Rollstuhl. Wir haben uns so gefreut, dass wir sehr frühzeitig losgefahren sind, um auch ja nichts zu verpassen. Mit Rollator und Rollstuhl ist dies schon eine ganz ordentliche Herausforderung.</p>



<p>Das Konzert im Grugapark Essen an den Mustergärten war ein absoluter Hörgenuss. Doch für uns auch zuweilen sehr befremdlich. Denn so etwas hatten wir noch nie vernommen! Gesang ohne Wörter, mit hohen und tiefen Tönen beziehungsweise langsamen und schnellen Rhythmen. Eigenartig, dieses junge Volk. Die Band der Folkwang-Studierenden KNUD ließen das Cello, die Klarinette, das Metallophon, das Piano und die Drums mit Gesang erklingen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Volle Pulle Bewegung am Tag der älteren Generationen 2025!</h2>



<p>Unsere Füße und Räder bewegten sich zu den unterschiedlichsten Klängen. Wir konnten sie partout nicht stillhalten. Tanzende bewegten sich unter den Bäumen, auf den Wegen und überall die Kinder mittendrin. So viel zu sehen, zu hören! Dazu Sonne, Wind und eine Erfrischung auf dem Tisch. Einfach herrlich.</p>



<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-67d4ffef wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" srcset="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2025/10/Monika-Riech_Seniorenassistenz_Essen_Tag-der-aelteren-Generationen-2025_2-1024x683.jpg ,https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2025/10/Monika-Riech_Seniorenassistenz_Essen_Tag-der-aelteren-Generationen-2025_2.jpg 780w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2025/10/Monika-Riech_Seniorenassistenz_Essen_Tag-der-aelteren-Generationen-2025_2.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 480px) 150px" src="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2025/10/Monika-Riech_Seniorenassistenz_Essen_Tag-der-aelteren-Generationen-2025_2-1024x683.jpg" alt="Das Bild zeigt die Folkwang-Studierenden-Band &quot;KNUD&quot; beim Auftritt zum Tag der älteren Generationen 2025 im Grugapark Essen (Photocredit: Monika Riech, Senioren-Assistenz)." class="uag-image-1333" width="1024" height="683" title="Das Bild zeigt die Folkwang-Studierenden-Band &quot;KNUD&quot; beim Auftritt zum Tag der älteren Generationen 2025 im Grugapark Essen (Photocredit: Monika Riech, Senioren-Assistenz)." loading="lazy" role="img"/></figure></div>



<p>Drei Stunden Musik vom jungen Volk, extra für uns ältere Generation. Diese Würdigung tat richtig gut. Anna und Inge haben jetzt beschlossen, auf ein Konzert der Beatles zu gehen. Na, ob das noch funktioniert? Ich bin ja schon alt, aber die Beatles waren schließlich noch älter als ich. Ob sie überhaupt noch spielen können?</p>



<p>Vielleicht weiß da unsere Senioren-Assistentin Mo da Rat. Ich, Gustav, bin auf jeden Fall mit den Damen dabei. Die werden auch immer jünger und verrückter – mit über 90 auf ein Beatles-Konzert zu gehen… – Was mag da wohl noch kommen?</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Ich werde euch berichten. Bis zum nächsten Mal,<br>Euer Gustav<br>(Photocredit: eigenes Material)</p>
</blockquote>
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		<title>Karfreitag – unser Besuch der Villa Hügel in Essen</title>
		<link>https://riech-seniorenassistenz.de/villa-huegel-essen-ostern-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2025 12:44:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gustavs Erlebnisse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gustav, der Rollator, erzählt. Heute ist ein besonderer Tag für Anna und mich, ihren Begleiter Gustav. Wir besuchen zum ersten Mal eine moderne Kunstausstellung. In der Villa Hügel in Essen. Ich bin gespannt, was wir so sehen werden und ob es uns gefällt. So aufgeregt bin ich, dass sich meine Räder von alleine drehen. Alleine [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Gustav, der Rollator, erzählt.</em> Heute ist ein besonderer Tag für Anna und mich, ihren Begleiter Gustav. Wir besuchen zum ersten Mal eine moderne Kunstausstellung. In der Villa Hügel in Essen. Ich bin gespannt, was wir so sehen werden und ob es uns gefällt. So aufgeregt bin ich, dass sich meine Räder von alleine drehen.</p>



<p>Alleine der Eingangsbereich in die geheiligten Hallen der Villa Hügel ist für uns schon überwältigend! Die von Glas überdachte Halle, so groß, freundlich und hell; die Vertäfelung, das Holzparkett mit Blumen, geometrischen Mustern, die schweren Holzmöbel und die Familienportraits von Krupp von Bohlen und Halbach. Wir wussten gar nicht, wohin wir zuerst schauen oder gehen sollten. Mo, so Annas Name für ihre Seniorenassistenz, war dabei und begleitete uns Neulinge, uns eine kleine private Einführung gegeben, so dass wir uns gut zurechtfanden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>21 X 21 – Die Ruhr Kunst Museen in der Villa Hügel</strong></h2>



<p>Was haben Anna und ich gestaunt! Unsere Gefühle und Eindrücke angesichts dieser Vielfalt und den Themen der Ausstellung „21 X 21 – Die Ruhr Kunst Museen auf dem Hügel“ mussten wir beide erst einmal sacken lassen! Das Bild der Frau im Wandel, Kauflust und Traum und Sein. Zu allem hatten wir persönliche Erfahrungen, die wir mit den Bildern, Statuetten oder der Lichtinstallation verbanden und darüber sinnierten. So fand Anna den „Hutladen“ ganz wunderbar. Dort könnte sie sich auch einen Hut aussuchen, einen wirklich auffälligen, bunten. Die Lichter strahlten mit ihr um die Wette.</p>



<p>Und immer wieder gingen wir ganz nahe an die Kunst, um ja nichts zu übersehen. Oh la la, da mussten wir manches Mal ganz schön aufpassen! Wir waren zu dicht dran an den Kunstwerken. Nicht, dass noch die Alarmanlage losgeht. Die „Beschützer“, also die wachsamen Augen der Angestellten, waren so freundlich und uns zugewandt. Mit Rat und Tat standen sie uns zur Seite, beantworteten geduldig all unsere Fragen oder machten uns auf spannende Details aufmerksam.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Anna, mit 92 Jahren immer noch gut unterwegs.</strong></h3>



<p>Ein Museum mit mir, Gustav, ihrem Rollator, über Stockwerke, kleine Stufen und durch eine immer größer werdende Besuchermenge zu manövrieren, war ganz schön aufregend für Anna. Aber wie sie so ist, hier ein Schwätzchen, dort ein Kommentar und ihre Kontaktfreudigkeit haben so manche herzliche Begegnung ermöglicht.</p>



<p>Kleine Fachgespräche der besonderen Art entstanden, wie etwa: Was bedeutet denn moderne Kunst? Warum sind denn die Herdplatten neben der Frauenstatur? Und warum hat Hundertwasser sein Bild so gemalt? Die Farben sind wirklich bunt! Gefällt mir. Aber auch die Lichter sind so grell und es spiegelt sich im Fußboden… Und die Putten an der Decke sind ja nun wirklich beindruckend! Das Gold an der Decke, die Türe, so schwer und die vielen Frauen… So viel zum Schauen und Staunen.</p>



<div class="wp-block-uagb-image aligncenter uagb-block-70405877 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-center"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" srcset="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2025/04/Monika-Riech_Seniorenassistenz_Essen_Villa-Huegel2-1024x683.jpg ,https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2025/04/Monika-Riech_Seniorenassistenz_Essen_Villa-Huegel2.jpg 780w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2025/04/Monika-Riech_Seniorenassistenz_Essen_Villa-Huegel2.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 480px) 150px" src="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2025/04/Monika-Riech_Seniorenassistenz_Essen_Villa-Huegel2-1024x683.jpg" alt="Das Bild zeigt die Parkanlage der Villa Hügel in Essen (Photocredit: Monika Riech, Senioren-Assistenz)" class="uag-image-1290" width="1024" height="683" title="Das Bild zeigt die Parkanlage der Villa Hügel in Essen (Photocredit: Monika Riech, Senioren-Assistenz)" loading="lazy" role="img"/></figure></div>



<p>Wir waren schließlich so erfüllt von den neuen Eindrücken, dass wir nach draußen in den Park gingen. Ein bisschen Luft, Sonne und ein Päuschen auf der Gartenbank lassen uns erst einmal ein wenig Ruhe finden. Es hat uns so gut gefallen, dass wir noch einmal <a href="https://www.villahuegel.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wiederkommen</a>! In und um die Villa Hügel gibt es noch so manches zu erzählen und zu entdecken.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Bis zum nächsten Mal,</em><br><em>Dein Gustav</em><br><em>(Photocredit: eigenes Material)</em></p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://riech-seniorenassistenz.de/villa-huegel-essen-ostern-2025/">Karfreitag – unser Besuch der Villa Hügel in Essen</a> erschien zuerst auf <a href="https://riech-seniorenassistenz.de">Riech Seniorenassistenz</a>.</p>
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		<title>Über Stock und Stein: ein Rollator erzählt.</title>
		<link>https://riech-seniorenassistenz.de/ueber-stock-und-stein-ein-rollator-erzaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[felix_7ZX1X]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2025 15:31:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gustavs Erlebnisse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin Gustav, bereits etliche Jahre täglich mit Anna unterwegs. Meine Räder, mein Gestell und meine Tasche sind ins Alter gekommen. Hier eine Macke, dort eine Schramme, meine Tasche ist etwas ergraut. So manche Hürden haben wir gemeinsam genommen, dabei viel Spaß miteinander gehabt. Unsere kleinen Alltagsreisen sind durch zahlreiche amüsante Begegnungen mit netten Damen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://riech-seniorenassistenz.de/ueber-stock-und-stein-ein-rollator-erzaehlt/">Über Stock und Stein: ein Rollator erzählt.</a> erschien zuerst auf <a href="https://riech-seniorenassistenz.de">Riech Seniorenassistenz</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich bin Gustav, bereits etliche Jahre täglich mit Anna unterwegs. Meine Räder, mein Gestell und meine Tasche sind ins Alter gekommen. Hier eine Macke, dort eine Schramme, meine Tasche ist etwas ergraut. So manche Hürden haben wir gemeinsam genommen, dabei viel Spaß miteinander gehabt.</p>



<p>Unsere kleinen Alltagsreisen sind durch zahlreiche amüsante Begegnungen mit netten Damen, Herren, Kinder, Hunde sehr abwechslungsreich. Es gibt viel zu beobachten, kommentieren. Manchmal lachen wir voller Freude oder weil eine Begegnung so erfrischend ist.</p>



<p>Naturerfahrungen inbegriffen. Es geht über Stock und Stein, rauf und runter. So mancher Höhenweg, Laub, Matsch, Schotter, Treppen, Bordsteine, unebene und enge Wege und Brücken haben wir in unser Repertoire aufgenommen.</p>



<p>Anna, meine spritzige sowie sportive Fahrerin im hohen Alter nimmt es mit Humor. Ihr kaum zu bändigender Drang nach Draußen, d.h. sich zu bewegen, führt uns immer wieder die Berge rauf und runter. Manchmal dachte ich schon, dies schaffe ich nicht mehr – meine „Knochen“ knacken, meine Räder sind bereits etwas langsamer geworden. So manches Mal zeige ich Anna „Nicht so flott – ich komme nicht hinterher! Meine Räder verfangen sich, stellen sich quer! Mach mal langsam, eine alte Frau ist kein D-Zug!“ Anna nimmt es mit Humor, ruckelt, schaukelt, hebt mich hoch oder klappt mich kurzerhand zusammen. So passt es, die Herausforderungen ist gemeistert, Umwege inbegriffen!</p>



<p>Am liebsten habe ich es, wenn Anna eine kleine Pause einlegt, die Natur um uns herum betrachtet. Die Ruhr, der Baldeneysee, die Felder, die Wälder und keine Oasen in der Gruga steuern wir immer wieder an. Wir verschnaufen dann beide, holen tief Luft. Genießen die Stille, die sonnigen Momente. Wir halten inne, schauen und staunen, was die Jahreszeit für Veränderungen hervorbringt. Meine alte, verbeulte Tasche ist bisweilen unser Picknickkorb. Während des Picknicks betrachten wir die Menschen und deren Aktivitäten um uns herum. &nbsp;Halten hier und da ein Schwätzchen. Das ist wunderbar!</p>



<p>Anna führt mich in unserem Viertel aus, treffen Nachbarn, halten Kontakt, befinden uns mitten im Leben. Beim Einkaufen, Schoppen passieren immer wieder unerwartete Ereignisse, die das Leben bunt machen. Da sind meine Tasche und ich eine wertvolle Hilfe. Es wird verstaut, beladen, herumgeräumt, gesucht und gefunden. So manche Dinge verschwinden in den unendlichen Tiefen.</p>



<p>Besonders freut es mich, dass Anna mich als ihren täglichen Begleiter und Freund schätzt. Sie sagte: So kann ich nach draußen gehen, wann immer ich es will! Sie liebt mich sehr und wenn ich mal nicht da bin, sucht sie mich, bis sie mich gefunden hat!</p>



<p>Das Neuste ist, dass ich jetzt einen weiteren Freund, den Frizzi, habe. Frizzi ist noch ganz jung. Er macht mit seiner Fahrerin die ersten Schritte. Frizzi erinnert mich an meine Anfänge mit Anna. Alles wird getestet. Busfahren, Sparkasse besuchen, über unebene Einkaufsstraßen und durch enge Flure fahren. Meine Hauptaufgabe ist es immer wieder, meiner sportlichen Fahrerin Sicherheit und Halt zu geben. Es ist wunderbar, wenn ich sehe, dass Anna stolz auf ihre Fahrkünste ist. Vor allem, wenn sie Hindernisse bewältigt und wieder viele Wege schafft.</p>



<p>So freuen uns wir auf den kommenden Frühling und Sommer. Da geht es täglich raus!&nbsp; Ich bin gespannt, welche kleinen Abenteuer, Fahrten, kulturelle Ereignisse wir besuchen werden. Frizzi, meinem neuen Freund, werde ich davon berichten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Bis zum nächsten Mal,</p>



<p>Dein Gustav</p>



<p></p>



<p><em>(Photocredit: Canva-KI)</em></p>
</blockquote>
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