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	<title>Alltag mit Demenz Archive - Riech Seniorenassistenz</title>
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	<title>Alltag mit Demenz Archive - Riech Seniorenassistenz</title>
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		<title>Wahrnehmung und Aktivierung der Sinne im Alter</title>
		<link>https://riech-seniorenassistenz.de/wahrnehmung-aktivierung-der-sinne-im-alter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 07:09:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltag mit Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsätze der Alltags-Betreuung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Zentrum der Wahrnehmung ist das Gehirn, welches für die sensorische Verarbeitung aller Sinnes-, Körpereindrücke zuständig ist. Mit zunehmendem Alter wird die Wahrnehmung langsamer. Die Geschwindigkeit aller geistigen Prozesse nehmen mit dem Lebensalter kontinuierlich ab, d.h. linear ab dem jüngeren Erwachsenenalter. In den Untersuchungen von Kathrin Finke (Universität Jena) wurde festgestellt, dass sich Aufmerksamkeit und [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Zentrum der Wahrnehmung ist das Gehirn, welches für die sensorische Verarbeitung aller Sinnes-, Körpereindrücke zuständig ist. Mit zunehmendem Alter wird die Wahrnehmung langsamer. Die Geschwindigkeit aller geistigen Prozesse nehmen mit dem Lebensalter kontinuierlich ab, d.h. linear ab dem jüngeren Erwachsenenalter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Untersuchungen von Kathrin Finke (Universität Jena) wurde festgestellt, dass sich Aufmerksamkeit und Wahrnehmungsgeschwindigkeit in der Wahrnehmung verändern. Bei gesunden Senioren verändern sich ihre Aufmerksamkeitsleistungen. Sie sind jedoch in der Lage, sich auf Wichtiges zu konzentrieren. Dabei können Senioren Hinweise für sich nutzen, um ihre persönliche Aufmerksamkeit und Wahrnehmung zu verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wahrnehmung und Empfinden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wahrnehmung bezeichnet generell alles, was der Mensch mit seinen fünf Sinnen in seiner Umgebung aufnimmt und was er ebenso gefühlsmäßig über seine Emotionen wahrnimmt und sein Lebensgefühl mitbestimmt. Die menschliche Wahrnehmung bleibt nicht ein Leben lang gleich. Die fünf Sinne Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten können abnehmen. Dabei können sie sich in allen Formen und unterschiedlichen Qualitäten der Wahrnehmung verändern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die fünf Sinneswahrnehmungen: Sehen, Hören, Tasten, Schmecken, Riechen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sinne stellen die entscheidende Verbindung zwischen einem Individuum und seiner Lebenswelt, seinem aktuellen Umfeld her. Sie entwickeln sich bereits im Fötus und werden durch zusätzliche Sinneserfahrungen wie auch durch Sinnesentdeckungen erweitert. Individuell persönliche Erfahrungen bestimmen und erweitern das jeweilige Wahrnehmungsrepertoire eines Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die sensorische Verarbeitung, der Integration von unterschiedlichsten Sinneseindrücken, ist es möglich, sinnliche Erfahrungen mit Emotionen und Gefühlen zu verbinden. Sie tragen größtenteils zum gefühlsmäßigen Wohlbefinden, damit zur Lebensqualität bei. Wobei diese Wahrnehmungsfähigkeiten das Leben zur sinnlichen Erfahrung machen und das Überleben sichern. Ebenso tragen sie im erheblichen Maß zur Lebensfreude und Lebenszufriedenheit von (älteren) Menschen bei.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Sehen – die visuelle Wahrnehmung.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Sehen ist für die Informationsaufnahme und die Kontaktaufnahme mit der Außenwelt grundlegend. Sehen ermöglicht die distanzierte Analyse von Form, Farbe, Position von Objekten und Personen. Hier wird beobachtet, bewertet, eingeordnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wir etwas überhaupt sehen können, benötigt das Auge Licht, denn es arbeitet wie eine Kamera. Bildet ab, ermöglicht räumliche Wahrnehmung, lässt ein scharfes Bild entstehen und informieren über die Wahrnehmung von Lichtstärke und Helligkeit. Durch komplexe Verschaltungen im Gehirn werden die visuellen Informationen zum bewussten Akt des Sehens verarbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seheinschränkungen oder Sehprobleme können im Alter zu Blendempfindlichkeit, Anpassungsschwierigkeiten wie Altersweitsichtigkeit, einer schlechteren Farbwahrnehmung, Beeinträchtigungen beim Lesen und zur Einengung des Gesichtsfeldes kommen. Sie sind somit auch für schwerwiegende Stürze im Alter verantwortlich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Hören – die auditive Wahrnehmung.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hören ist gleichzusetzen mit Wissensaufnahme. Das Ohr besteht aus dem äußeren Ohr, dem Mittelohr und dem Innenohr. Das äußere Ohr und das Mittelohr sind für die Übermittlung von Tönen und Geräuschen zuständig. Das Innenohr dient der Hörwahrnehmung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein gesundes Ohr kann von 16 bis 20.000 Herz wahrnehmen. Diese hohe Empfindsamkeit beruht in erster Linie auf der perfekten Abstimmung aller Teile des Hörapparates. Es dirigiert den hochkomplexen Gleichgewichtssinn. Augen, Sehnerv, Tiefensensibilität und Tastsinn arbeiten dabei eng zusammen. Einschränkungen des Gleichgewichtssinnes führen oftmals zu Schwindelbeschwerden, einem unsystematischen Unsicherheitsgefühl, welches Hauptrisikofaktor für das Auftreten von Stürzen im Alter sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im engen Zusammenhang mit dem Hörvermögen steht der sprachliche Ausdruck und die damit verbundene Kommunikation im sozialen Umfeld. Einschränkungen der Hörfunktion können daher zu Einsamkeit und zur sozialen Isolation führen, die von psychischen Symptomen begleitet sein könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich können gravierende Einschränkungen wie das erschwerte Sprachverstehen durch Hintergrundgeräusche oder durch den Hörverlust von höheren Tönen, die verzögerte inhaltliche Verfolgung eines Gespräches, die Unsicherheit im Straßenverkehr, das beeinträchtigte Richtungshören in der Bewältigung des alltäglichen Lebens auftreten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Riechen – die olfaktorische Wahrnehmung.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die olfaktorische Wahrnehmung findet in der Schleimhaut der Nasenhöhle statt. Geruchsinformationen werden zum zentralen Nervensystem geschickt, dort verarbeitet und gespeichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Aussage von Dr. med. Anne Fleck wärmt, befeuchtet, filtert und reinigt die Nase die Atemluft. Sie hilft bei der Aufnahme von Sauerstoff, setzt zudem Botenstoffe frei, die den Blutdruck und die Herzfrequenz regulieren. Sie trägt zu einer besseren Verdauung bei und speichert Erinnerungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Riecherinnerungen verbinden augenblicklich sinnliche Wahrnehmung aus der Gegenwart mit der gelebten Vergangenheit. Sie wecken u.a. Erfahrungen, die an Vorlieben und Abneigungen als auch an schöne Erlebnisse anknüpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem 50. Lebensjahr nimmt die Geruchswahrnehmung langsam ab. Verminderter Appetit oder eine einseitige Ernährung könnten daraus hervorgehen, was zur Beeinträchtigung des allgemeinen Gesundheitszustandes beitragen kann. Ebenfalls könnten mögliche Gefahrenquellen durch verdorbene Lebensmittel oder andere Gebrauchsgegenstände wie Putzmittel, Farben usw. nicht (rechtzeitig) erkannt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Schmecken – die gustatorische Wahrnehmung.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die gustatorische Wahrnehmung ist eng mit der olfaktorischen Wahrnehmung verbunden. Nicht alle Stoffe (z.B. Vanille) schmecken wir nicht wirklich, sondern riechen sie nur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Sinneswahrnehmungen sind daher notwendig, um die vollständige Palette an Aromen genießen zu können. Die unterschiedlichen Geschmacksqualitäten süß, salzig, sauer, bitter und umami (fleischig, herzhaft) werden von allen gustatorischen Teilen der Zunge wahrgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Geschmackssinn vermindert sich durch die Abnahme der Empfindlichkeit der Geschmacksknospen auf der Zunge ebenfalls ab dem 50. Lebensjahr. Ein trockener Mund entsteht, weil u.a. weniger Speichel produziert wird und mindert ebenfalls die Fähigkeit zu schmecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meist geht der qualitative Verlust des Schmeckens mit einer verminderten Freude an kulinarischen Ereignissen einher, dass das Essen vernachlässigt wird oder gemeinsame Restaurantbesuche langsam eingestellt werden. Was zu gesundheitlichen Problemlagen, zu Einsamkeit und fehlender gesellschaftlichen Teilhabe führen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Tasten – die taktile und haptische Wahrnehmung.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Taktile und haptische Wahrnehmung werden über die Haut, dem Organ des Tastsinnes, durch Berührungen wahrgenommen. Sie ist ein wesentliches Organ für den Kontakt zur Umwelt und zu anderen Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Haut nimmt durch taktile (tastempfindliche), thermische (temperaturempfindliche) und somatische (schmerzhafte) Reize Sinnesempfindungen wahr. Als passive Tastsinnenleistung wird die taktile Wahrnehmung eingeordnet; auch Tiefensensibilität genannt.<br>Für taktile Reize sind Tastkörperchen zuständig. Sie vermitteln Druckempfinden und informieren über den genauen Ort der Berührung. Temperaturempfindungen werden durch Thermorezeptoren vermittelt. Wärme und Kälte werden darin getrennt von Wärme- und Kälterezeptoren wahrgenommen. Die Schmerzempfindung vollzieht sich an freien Nervenenden, die eigenständige Schmerzpunkte bilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der haptischen Wahrnehmung, also etwas aktiv zu berühren, erfühlen wir Gewicht, Größe, Konturen, Oberflächenbeschaffenheit eines physischen Objektes. Wir nehmen durch diese aktive Tastsinnesleistung die Wahrnehmung der äußeren Umstände wahr. Sie nimmt im Alterungsprozess zum späteren Zeitpunkt ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die taktile und haptische Wahrnehmung kann durch ergotherapeutische Übungen und durch Aktivierungen generell gestärkt werden, da das Gehirn wieder lernen kann, Reize zu fühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner Assistenz sehe ich es als eine wichtige Aufgabe an, das Tastvermögen von Senioren zu stützen und aktiv zu erhalten. Ich biete daher verschiedene Möglichkeiten an, Sinneserfahrungen auf unterschiedlicher Weise machen zu können. Sei es auf Reisen, während kultureller Veranstaltungen, durch einen Besuch im Sinnesgarten, Begegnungen in Natur und im Umfeld oder Salinenbesuche, Spaziergänge im Wald, oder, oder, oder. Die Palette ist schier unendlich – eine beispielhafte <a href="https://riech-seniorenassistenz.de/individuelle-alltagsbegleitung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Übersicht möglicher Aktivitäten finden Sie hier</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wahrnehmung und Lebensqualität</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlauf der Lebensspanne werden Gesundheit und Selbständigkeit sowie deren Bewahrung zu wichtigeren Bestandteilen von Wohlbefinden und Lebensqualität. In den unterschiedlichsten Altersspannen wird ihre Bedeutung und ihre Wahrnehmung als solche, mehr und mehr bewusst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei gibt es große Unterschiede in der persönlichen Einschätzung, die durch das subjektive Wohlbefinden bewertet wird. Laut verschiedenen Untersuchungen bleibt dennoch die Lebenszufriedenheit bis ins höhere Alter, trotz Belastungen und steigender Verluste, hoch und stabil. Objektive Einschränkungen wie z.B. Altersbeschwerden, d.h. durch Seh-, Hör-, Riech-, Schmeck- und Tastveränderungen als auch der Veränderungen im Bewegungsapparat und der Motorik, der Muskelkraft, des Nervensystems u.v.m., hängen nur in geringem Maße vom subjektiven Wohlbefinden ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielmehr ist deren Bewertung durch Senioren für ihr gefühlsmäßiges Wohlbefinden verantwortlich. Dabei gibt es selbstverständlich ein Auf und Ab der Stimmungen. Vielerorts wurde festgestellt, dass die Gefühlslage von Senioren auf Dauer stabiler ist als bei jüngeren Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Qualität des individuellen Bewältigungsverhalten, d.h. die Selbststeuerung und der Selbstwirksamkeit zur Lebenszufriedenheit, also zum gefühlsmäßigen Wohlbefinden, trägt damit insgesamt zur Lebensqualität bei. Hierbei führen Verluste aus einzelnen Lebensbereichen (Wohnen u. Freizeit, Familie u. Freunde, geistige und körperliche Gesundheit, Umgang mit Problemen, Unabhängigkeit im Lebensalltag) nicht unweigerlich zur Verringerung der Lebensqualität, sondern werden durch die Entwicklung von Strategien reguliert bzw. kompensiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sinnliches Erleben alleine und mit anderen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Sinne helfen uns, die Welt zu erfassen und zu erfahren. Sinnliches Erleben ermöglicht so entscheidende Verbindungen zwischen einem (älteren) Menschen und seiner Lebenswelt. Die direkten Einflüsse auf ihren Lebensalltag sind somit für Senioren enorm spürbar!<br>Unterschiedliche Forschungsergebnisse besagen und unterstreichen daher, dass</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sinnesbeeinträchtigungen im Alter frühzeitig erfasst und behandelt werden sollen;</li>



<li>eine Aktivierung der Sinne, der Wahrnehmung zur besseren Lebensqualität und Lebenszufriedenheit beitragen;</li>



<li>altersbedingte Veränderungen und daraus entstandene Einschränkungen durch kleine tägliche Übungen sowie Anreize teilweise kompensiert werden können, da das Gehirn bis ins hohe Alter lernfähig ist;</li>



<li>Senioren ihre Probleme und Veränderungen der Sensorik, der kognitiven Leistung und der Motorik mit persönlichen Kompensationsstrategien positiv beeinflussen können;</li>



<li>Einsamkeit und soziale Isolation gemindert oder teilweise aufgelöst und damit präventiv depressive Stimmungen oder evtl. Depressionen vermieden werden können.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend bedeutet dies, dass die Aktivierung der Sinne und deren positive Wirkung auf den älteren Menschen ein Schlüssel zu einer gelingenden Lebensführung im Alter ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kombiniert mit Vorsorgeuntersuchungen, Therapien und meinen unterstützenden Angeboten als Senioren-Assistenten in Natur und Umfeld können sich Seniorinnen und Senioren selbstwirksam und selbstbestimmt erleben. Begegnungen, soziale Teilhabe im gesellschaftlichen Leben sind möglich, da Beziehungen geknüpft und zu einem Beziehungsnetz wachsen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier biete ich unterschiedliche Formen der Begegnungen an, ob einzeln, zu zweit oder in der Gruppe. So können Senioren besondere Momente in der Nachbarschaft, in der Kirchengemeinde, in Vereinen, in kommunalen oder anderen sozialen Institutionen und im öffentlichen Raum genießen.</p>



<div class="wp-block-uagb-image aligncenter uagb-block-a21fe29b wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-center"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" src="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/09/Monika-Riech_Seniorenassistenz_Essen_Ruhrgebiet_Wahrnehmung-mit-allen-Sinnen_Waldbaden-1024x683.jpg" alt="" class="uag-image-1560" width="1024" height="683" title="Monika-Riech_Seniorenassistenz_Essen_Ruhrgebiet_Wahrnehmung-mit-allen-Sinnen_Waldbaden" loading="lazy" role="img" /></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ich biete Spaziergänge und Unternehmungen in Natur und Wald an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seniorinnen und Senioren spüren intuitiv, wie gut die Natur auf Körper, Geist und Seele wirkt und sie mit Energie versorgt. Die Bewegungen in der freien Natur, das Laufen auf weichem Waldboden, das Einatmen der frischen Waldluft, die Düfte von Holz, Nadeln, Blättern, Rinde und Erde wirken gesundheitlich wohltuend, entspannt, entrümpeln die Seele und spenden Energie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der modernen Präventionsmedizin ist anerkannt, dass das Im-Wald-Sein, das Waldbaden positive Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl und auf die Leistungskraft hat. Ebenso, dass das Spazierengehen trübe Stimmungen und depressive Symptome vertreibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Reisen mit allen Sinnen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Bei Reisen geht es nicht nur darum Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, sondern in erster Linie um das Erleben unvergesslicher Momente. Dabei werden alle Sinne mit einbezogen. Dieses sinnliche Erleben ist auf Reisen besonders wichtig<br>Im Alter spielt das Zusammenspiel der Sinne bei der Wahrnehmung eine entscheidende Rolle. Genuss und Erholung verstärken sich, wenn ganz bewusst auf mehrere Sinneseindrücke geachtet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Das Auge als wichtigstes Sinnesorgan verschafft uns viele eindrucksvolle Bilder. Beispielsweise Farben bewusst wahrzunehmen, wie einen Sonnenaufgang oder einen Sonnenuntergang. Gutes Essen und Trinken, besonders das Kosten einheimischer Spezialitäten, gehören zu den beliebtesten Sinnesschmeichlern im Urlaub.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Das Hören ist für uns Menschen der zweitwichtigste Sinn. Sehr angenehm für die auditive Wahrnehmung sind gleichmäßige Naturgeräusche wie Wellen und Wasserplätschern. Wunderbare Düfte und Aromen können auf Reisen besonders während der Blütezeit genossen werden. Auch der Besuch von regionalen Märkten kann zu einem Geruchserlebnis werden. Als taktilen Reiz können wir neben Berührungen eine milde Meeresbrise, starken Wind oder einen Regenschauer empfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Je mehr Sinneseindrücke den Senioren auf Reisen geboten wird, desto lebhafter und schöner bleibt alles im Gedächtnis und sie können noch lange von den Eindrücken zehren.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Begegnungen und sinnliches Erleben in der Natur und im Umfeld</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Wie auf Reisen werden Emotionen, Erinnerungen durch das Wahrnehmen von Düften, Farben, Licht, dem Tasten und Fühlen, dem Hören von Wind und Wetter, dem Brummen und Flügelschlag von Insekten, dem Lauten von Vögeln u.v.m. im Sinnesgarten beeinflusst oder wachgerufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Es fördert u.a. Tatendrang, vermittelt das Gefühl von Geborgenheit und Zugehörigkeit. Vorlieben, Traditionen, Kindheitserinnerungen kommen möglicherweise zum Vorschein. Die Kraft der Stille, das bewusste Innehalten – das sinnliche Lauschen lässt uns den Moment schätzen und im Jetzt sein!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Das Im-Augenblick-Sein, die Präsenz im Hier und Jetzt, ist eine Kraft, die immer wiederkehrende Gedanken stoppt und uns körperlich und seelisch aufbaut, als auch unsere Seele beflügelt. Die Heilkraft der Berührung lindert Schmerzen, Stress, Ängste, Verspannungen. Sie fördert Konzentration und Immunabwehr und aktiviert die Selbstheilung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Dies bestätigt der Neurologe Oliver Sachs, nachdem er seine Patienten mit Tourette-Syndrom oder Alzheimer gärtnern ließ oder zu einem Spaziergang in seinen Garten einlud. Sachs beschreibt, dass die Effekte der Natur sich auf den ganzen Menschen auswirken. Nicht nur spirituell und emotional, sondern auch physisch und neurologisch. Es ist eine Mischung aus Ergo- und Physiotherapie, die ganzheitlich auf Körper, Geist, Seele, Sozialverhalten und Kompetenzen wirkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Hinzufügen möchte ich, dass sinnliches Erleben ebenfalls im eigenen Zuhause möglich ist. Folgende kleine Aktivierungen tragen dazu bei, dass Menschen, die nicht mehr mobil sind, an ihre Erfahrungen anknüpfen und mit ihrer Kreativität Neues schaffen können. ich<br>Einerseits können wir durch Betrachten von Reisefotos oder während des Erstellens von Reisealben und Reisegeschichten sinnliches Erleben aktivieren. Es ergeben sich Erzählanlässe wie „Weißt du noch, damals als…“. Gefühle und Emotionen sowie sinnliches Erinnern kommen an die Oberfläche und erhalten einen erneuten Platz im Alltag.</p>



<div class="wp-block-uagb-image alignright uagb-block-26ffc4c8 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-right"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" src="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2024/11/Monika-Riech_Seniorenassistenz_Demenz-Betreuung_klein-300x300.jpg" alt="Das Bild zeigt Seniorenassistenz Monika Riech bei der Gartenarbeit mit einem hochbetagten Herrn." class="uag-image-985" width="300" height="300" title="Das Bild zeigt Seniorenassistenz Monika Riech bei der Gartenarbeit mit einem hochbetagten Herrn." loading="lazy" role="img" /></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Andererseits können Sinnesgärten im kleineren Maßstab gemeinsam gestaltet werden. Im Balkonkasten, in Zimmergärten, in Duftlandschaften usw. finden Vorlieben, ansprechende Gestaltungen mit Blumen, Kräutern Hölzern, Steinen und Moosen <a href="https://riech-seniorenassistenz.de/einfuehlsame-demenz-betreuung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ihren Platz</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Verknüpfung kultureller Begegnungen und Begegnungen in Natur und Umfeld</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Gemäß meinem Leitgedanken biete ich kulturelle Begegnungen und Begegnungen in Natur und Umfeld an, um einerseits empfundene Einsamkeit oder soziale Isolation entgegenzutreten. Andererseits um Wahrnehmung und deren Veränderung im Alter zu verstehen, um die Aktivierung der Sinne daran anzupassen. Meine Angebote steuern zur Unterstützung und zur Erweiterung der Lebensqualität bei, damit sich Senioren dabei selbstwirksam und selbstbestimmend erleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Zielführend ist, dass Senioren die Möglichkeit wahrnehmen können, in ihrem Lebensumfeld miteinander in Kontakt zu kommen.<br>Sie sehen, es wird deutlich, dass es zahlreiche Überschneidungen in den Themenschwerpunkten gibt. Kulturelle Begegnungen, Begegnungen in Natur und Umfeld wirken wechselseitig aufeinander, wobei Einsamkeit, Isolationsprophylaxe, Wahrnehmung im Alter und Aktivierung der Sinne ineinandergreifen, um dann erfolgreich wirken zu können.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Herzliche Grüße und bis bald, <a href="https://riech-seniorenassistenz.de/kontakt/" type="page" id="117" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ich freue mich auf uns!</a><br>Ihre Monika Riech</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>(Photocredit: eigenes Material)</em></p>
</blockquote>
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			</item>
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		<title>Konzept des Alterns – Bedeutung für die Betreuung von Seniorinnen und Senioren</title>
		<link>https://riech-seniorenassistenz.de/konzept-des-alterns-alltagsbetreuung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 08:55:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltag mit Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsätze der Alltags-Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsbetreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuung Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Konzept des Alterns]]></category>
		<category><![CDATA[Plöner Modell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir wissen das: Das Altern beginnt nicht erst im hohen Alter. Es begleitet uns Menschen durch unser gesamtes Leben. Dieser Beitrag zeigt das Altern als aktiven Entwicklungsprozess mit allen Chancen – und auch Grenzen. Er beleuchtet biologische, chronologische und wahrgenommene Altersbilder. Im Fokus steht dabei das individuelle Bewältigungsverhalten älterer Menschen. Eine Betreuung, die Selbstwirksamkeit stärkt [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wir wissen das: Das Altern beginnt nicht erst im hohen Alter. Es begleitet uns Menschen durch unser gesamtes Leben. Dieser Beitrag zeigt das Altern als aktiven Entwicklungsprozess mit allen Chancen – und auch Grenzen. Er beleuchtet biologische, chronologische und wahrgenommene Altersbilder. Im Fokus steht dabei das individuelle Bewältigungsverhalten älterer Menschen. Eine Betreuung, die Selbstwirksamkeit stärkt und Lebensqualität gezielt fördert – darum geht es in meiner Arbeit als Senioren-Assistenz.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_01-1024x683.jpg" alt="Das Bild zeigt ein Schema über das Konzept des Alterns (Quelle: eigene Darstellung, eigenes Material)." class="wp-image-1414" srcset="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_01-1024x683.jpg 1024w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_01-300x200.jpg 300w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_01-768x512.jpg 768w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_01.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich verstehe Altern als Prozess innerhalb der Lebensspanne, denn das Altern ist eine lebenslange und menschliche Entwicklung, die sowohl durch Gewinn und Wachstum als auch durch Verlust und Abbau gekennzeichnet sind. Hinzu kommt, dass Entwicklung in einer offenen zeitlichen Abfolge stattfindet und jeweils individuelle Unterschiede aufweist. Ebenso sind bereichsspezifische Entwicklungen enthalten. Aber auch das Erkennen, dass Möglichkeiten und Grenzen veränderbar sind. In dieser Betrachtung wirken biologische und kulturelle Einflüsse, ebenso die Entwicklungsbemühungen des Einzelnen auf seine individuellen Entwicklungskontexte. Ziele dieser Bemühungen sind Wachstum, Aufrechterhaltung und Regulation von Verlusten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vorhandene Ressourcen nutzen für die Bewältigung des Alltags</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Prinzipien dieses Gestaltungsprozesses sind u.a., dass der Bedarf an Kultur über die Lebensspanne ansteigt und eine selektive Optimierung mit Kompensation angestrebt wird. Dies betreffen einerseits die Bildung und Auswahl von Zielen, den Einsatz von Ressourcen und Mitteln wie die Aneignung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, Investition von Zeit als auch von Mühen. Eine angemessene Reaktion auf Verlust und Abbau, wie etwa die Mobilisierung von Reserven, der Einsatz von Ressourcen, eine erhöhte Aufmerksamkeit, Annahmen von Hilfen und Unterstützung zählen ebenfalls dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Veränderungen, denen sich Menschen im Prozess des Alterns aktiv entgegenstellen oder anpassen sind u.a. Veränderungen in den Bereichen Wahrnehmung, Motorik, Denken, Einstellungen und in ihrer sozialen Lebenswelt, d.h. ihrem direkten sozialen Umfeld. So steht nicht die Bewältigung des Alters mit seinen Belastungen im Vordergrund der oben benannten Entwicklungsbemühungen, sondern in erster Linie das individuelle Bewältigungsverhalten des älteren Menschen. Selbststeuerung und Selbstwirksamkeit nehmen hier einen großen Stellenwert ein und fördern das Wohlbefinden und die Lebensqualität des älteren Menschen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alter: chronologisch, biographisch, kalendarisch, biologisch, wahrgenommen.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Somit unterscheiden wir in unserem Konzept des Alterungsprozess innerhalb der Lebensspanne zwischen chronologischen (biographischen, kalendarischen), biologischen und wahrgenommenes Alter, die alle entwicklungsbedingt im Kontext der Lebensspannen zu betrachten sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das chronologische Alter</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das chronologische Alter ist ein Merkmal einer Person, eine zeitliche Angabe seiner Existenz, seinem tatsächlichen Lebensalter.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das biologische Alter</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das biologische (physiologisches) Alter beschriebt den physischen Zustand von Organen oder Organsystemen im Vergleich zum chronologischen Alter. In diesem Alter müssen sich Veränderungen nicht auf die ganze Person beziehen. Sie können auch getrennt auf verschiedene Organsysteme und Funktionsweisen auftreten und bestimmt werden. Veranlagung und äußere Faktoren haben darauf Einfluss, so dass der Körper durch gesunde Ernährung, körperliche Fitness und gesundem Lebensstil sowie auch einer positiven Lebenseinstellung länger biologisch jung erhalten werden kann. Die Bestimmung vom biologischen Alter ist z.Z. noch unzuverlässig und sehr aufwändig<a>.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Das wahrgenommene Alter</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir verstehen unter wahrgenommenes Alter, die Selbsteinschätzung des älteren Menschen sowie die Einschätzung des Gegenübers, d.h. die gewonnenen Eindrücke als auch Überzeugungen aus den Interaktionen zwischen einem älteren Menschen und einer anderen Person in unterschiedlichen Situationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Begleitung durch eine erfahrene Senioren-Assistenz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese oben beschriebenen Einschätzungen werden meist gesellschaftlichen Zuschreibungen, persönlichen Erfahrungswerten und durch konkrete Beobachtung sowie Deutung von Auswirkungen der Sinneswahrnehmungen, der individuellen Handlungskompetenz, der Entwicklungskompetenz und des Bewältigungsverhalten eines älteren Menschen zugeschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier gilt es für mich als zertifizierte Senioren-Assistentin eine feinfühlige und wertschätzende Beobachtung und Deutung sowie Begleitung anzubieten, die individuell auf die ganzheitliche Situation des älteren Menschen abgestimmt ist. Das <a href="https://www.die-senioren-assistenten.de/senioren-assistenten-finden/seniorenbetreuung-nordrhein-westfalen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Plöner Modell</a> ist eine anerkannte Aus- und Weiterbildung mit hohem Qualitätsstandard der <a href="https://www.bdsad.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland e.V. (BdSAD)</a>, um eine qualifizierte und seniorengerechte Alltagsbegleitung Zuhause, in den eigenen vier Wänden anbieten zu können.</p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_02-1-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1417 size-full" srcset="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_02-1-1024x1024.jpg 1024w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_02-1-300x300.jpg 300w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_02-1-150x150.jpg 150w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_02-1-768x768.jpg 768w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_02-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im Gespräch mit einer blinden Seniorin, die 85 Jahre zählt und an Demenz erkrankt ist. Ihr Mann, 91 Jahre alt, unterstützt seine Frau, wo er kann.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">I</p>
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<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-7387b849 wp-block-group-is-layout-flex">
<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_03-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1418 size-full" srcset="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_03-1024x683.jpg 1024w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_03-300x200.jpg 300w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_03-768x512.jpg 768w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_03.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im Gespräch über seinen geliebten Garten und seine Reisen nach Italien. Zugfahren ist für ihn als ehemaliger Lockführer ein besonderes Erlebnis.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">I</p>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Allgemein und in der Literatur wird von älteren Menschen gesprochen, wobei unterschiedliche Altersangaben zu Senioren gemacht werden. Deshalb orientieren wir uns an den Einteilungen von Altersgruppen nach der Einordnung durch das Amt für Statistik, Stadtforschung und Wahlen für die Stadt Essen, die sich aktuell mit der Bevölkerungsvorausberechnung bis 2030 beschäftigt. Senioren werden hier ab 65 oder mehr Jahre gruppiert. Diese Altersgruppe wird in fünf Untergruppen wie folgt eingeteilt:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Senioren im Alter von 65 bis 66 Jahre;</li>



<li>Senioren im Alter von 67 bis 74 Jahre;</li>



<li>Senioren im Alter von 75 bis 79 Jahre;</li>



<li>Senioren im Alter von 80 bis 89 Jahre;</li>



<li>Senioren im Alter von 90 oder mehr Jahre.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Leitgedanken „Gemeinsam im Lebensumfeld (wieder) aktiv sein und Begegnungen erfahren“ richte ich mich an diese Altersgruppen. Mit ganz individuellen Ansätzen, denn jede Seniorin und jeder Senior ist ein besonderer, einzigartiger Mensch!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Altern ist ein lebenslanger Entwicklungsprozess. Er umfasst Gewinn, Wachstum, Verlust und Abbau. Jedwede Entwicklung verläuft individuell und in offener zeitlicher Abfolge. Biologische, kulturelle und persönliche Einflüsse wirken immer zusammen. Das Ziel der Arbeit einer Senioren-Assistentin bleibt Wachstum, Stabilisierung und der Umgang mit Verlusten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Menschen wählen Ziele, nutzen Ressourcen und kompensieren Einschränkungen. Veränderungen betreffen Körper, Denken, Einstellungen und das soziale Umfeld – also aller Angehörigen, Zugehörigen sowie Seniorinnen und Senioren. Selbststeuerung und Selbstwirksamkeit stärken Wohlbefinden und Lebensqualität. Alter zeigt sich chronologisch, biologisch und im subjektiven Erleben. Feinfühligkeit, Wertschätzung und individuelle Begleitung sind mir als Senioren-Assistenz ein starkes inneres Bedürfnis und ein hoher sozialer Wert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit es allen Beteiligten möglich ist, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. So weit es eben geht.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Herzliche Grüße, ich freue mich auf Ihre <a href="https://riech-seniorenassistenz.de/kontakt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kontaktaufnahme!</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Monika Riech</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><em>P.S. Teile dieses Artikels finden sich in meiner Prüfungsarbeit im Rahmen der Weiterbildung zur Qualifizierung in der professionellen Senioren-Assistenz „Gemeinsam im Lebensumfeld (wieder) aktiv sein / Begegnungen erfahren“ nach dem Plöner Modell.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>(Bildmaterial: eigenes Material)</em></p>
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		<title>Demenz verstehen: kleine Schritte, große Wirkung – oder: Ankommen im Moment in der einfühlsamen Demenz-Betreuung.</title>
		<link>https://riech-seniorenassistenz.de/einfuehlsame-demenz-betreuung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 09:06:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltag mit Demenz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://riech-seniorenassistenz.de/?p=1391</guid>

					<description><![CDATA[<p>Demenz braucht Präsenz. So unterschiedliche unsere Senioren auch sind, so unterschiedlich und individuell sind auch ihre Interessen, Wünsche und Aktivitäten. In der einfühlsamen Demenz-Betreuung steht die Erhaltung der Lebensfreude, des Wohlfühlens und die gesellschaftliche Teilhabe des Menschen mit dementiellen Veränderungen im Mittelpunkt. In meiner täglichen Arbeit nimmt Betreuung von Menschen mit demenziellen Veränderungen einen hohen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Demenz braucht Präsenz. So unterschiedliche unsere Senioren auch sind, so unterschiedlich und individuell sind auch ihre Interessen, Wünsche und Aktivitäten. In der einfühlsamen Demenz-Betreuung steht die Erhaltung der Lebensfreude, des Wohlfühlens und die gesellschaftliche Teilhabe des Menschen mit dementiellen Veränderungen im Mittelpunkt. In meiner täglichen Arbeit nimmt Betreuung von Menschen mit demenziellen Veränderungen einen hohen Stellenwert ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die individuelle und liebevolle Betreuung für Menschen ist, und Sie werden es auf meiner Webseite sicherlich schon bemerkt haben, mein tief verankertes Anliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Senioren mit einer demenziellen Veränderung haben einen besonderen Bedarf an Betreuung. So gebe ich meinen Klienten Raum und Zeit, in dem sie sich rundum geborgen und weiterhin zuhause fühlen können. Ich vermittle Sicherheit, begleite sie einfühlsam, verständnisvoll in Ihrer Bewältigung von Ängsten, Scham, Unsicherheiten. Oder auch wenn das Gefühlsleben durcheinandergerät biete ich ihnen Orientierung und stelle mich als Anker zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nähe und Vertrauen entsteht – und macht so vieles möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch schnell ein kleiner Werbeblock: Wenn Hilfe benötigt wird, können Sie dies natürlich in Anspruch nehmen. Ich bin da. Für Sie, für Ihre Angehörigen und Zugehörigen. Für eine einfühlsame Demenz-Betreuung. Denn das Spannungsfeld der Demenz-Betreuung ist vielfältig: in der Familie, in Freundschaften und Beziehungen sowie in der Gesellschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lebensfreude trotz Demenz: Wege im Hier und Jetzt.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie oben beschrieben, so unterschiedlich Senioren auch sind, so unterschiedlich und individuell sind auch ihre Interessen, Wünsche und Aktivitäten. Gemeinsam versuchen wir herauszufinden, was sie interessiert, wo sie sich wohl fühlen und welche Aktivität sie alleine, in Gesellschaft oder in Begleitung sie tun möchten. Dabei kann es sein, dass diese sich in Sekundenschnelle verändern, Entscheidungen spontan umgeworfen, vergessen oder neu entdeckt werden. Dies macht diese Menschen aus, sie leben im Hier und Jetzt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie schaffen Sie es, Lebensfreude bei den dementiell veränderten Menschen in Ihrem Umfeld zu erhalten, zu fördern, zu stärken?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sichere Orientierung: warum Struktur bei Demenz so gut tut.</strong><strong></strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Von besonderer Bedeutung ist die zeitliche und örtliche Einordnung in den Tag, der Woche. Klare Strukturen und Tagesabläufe geben zusätzlich ein Geländer, an dem sie sich festhalten und orientieren können. Sie ermöglichen eine relative selbstständige Gestaltung vom und im Alltag. Den Tagesablauf selbstwirksam und selbstständig zu bestreiten, das wollen wir doch alle. Oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">So führen wir beispielsweise gemeinsam einen besonderen Kalender, gestalten ihn liebevoll, füllen ihn mit Anekdoten, Geschichten, kleinen Bildern. Und wir hohlen ihn zu anderen Zeiten hervor, um darin zu blättern und zu erzählen. Erinnerungen, Begegnungen oder auch witzige Begebenheiten laden zum wohligen Schwelgen in Erinnerungen ein. Manchmal verlieren sich Worte, die wir mit Geduld gemeinsam eben wieder in das Hier und Jetzt hervorholen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie geht „Wohlfühlen mit Demenz“? Nun, kleine Rituale, große Wirkung – all das müssen wir in den Alltag integrieren. Gut, wir sollten es geschmeidig integrieren. Können!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gemeinsam unterwegs in der Demenz-Betreuung: Teilhabe im Alter lebendig halten.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein vielfältiger Wunsch meiner Klientinnen ist es, sich im unmittelbaren Lebensumfeld zu bewegen, nach Draußen zu gehen, in Gesellschaft zu sein und an gesellschaftlichen Aktivitäten teilzunehmen. Regelmäßig gehen meine Klienten und ich in nah gelegene Parkanlagen, Geschäfte, besuchen Restaurants oder Eisdielen. Begegnungen mit anderen Menschen lassen Einsamkeit möglicherweise verschwinden, erfüllen sie mit Freude und erhöhen das persönliche Wohlbefinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommen Spaziergänge, besondere kulturelle Veranstaltungen, die wir in Gemeinschaft besuchen. Ja, und ich könnte noch viel mehr Sachen aufzählen, die wir zusammen machen. <a href="https://riech-seniorenassistenz.de/alltagsbegleitung-leistungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stöbern Sie mal hier</a> ganz unten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie sehen, Rausgehen tut der Seele gut, weil wir Natur und Begegnungen aktiv (mit-)erleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ganz nebenbei: Die Frage, was Bewegung bewirkt, die beantworten Sie sich sicher selbst. Nur die Zeit für diese Aktivitäten, um eben aktiv zu bleiben bei Demenz – die fehlt oft. Deswegen gehe ich mit meinen Klientinnen und Klienten so oft wie möglich nach draußen an die frische Luft. An unterschiedliche Orte.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Demenz-Pflege nah dran: Vertrauen wächst im Alltag.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Angehörige – und ich spreche ja auch immer von Zugehörigen – spielen eine immens wichtige Rolle. Weil sie Nähe, Geschichte und vertraute Muster kennen, denn Angehörige spüren zuallererst, wenn sich etwas verändert. Sie bleiben wichtige Bezugspersonen, auch wenn Worte seltener werden. Sie erleben, wie kleine gemeinsame Momente Sicherheit schaffen. Ja, kommt Ihnen das bekannt vor?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit mir als Demenz-Betreuerin entsteht so ein verlässliches Team. Wir teilen Beobachtungen, klären Bedürfnisse und finden passende Wege für den Tag. Wir entdecken, welche Rituale gut tun und welche Aktivitäten Lebendigkeit und Lebensfreude, Zuversicht und positive Gefühle bringen. Wir erleben, wie sich unser Vertrauen Schritt für Schritt wächst – und stärkt. Und Sie als Zugehörige und Angehörige merken, dass Entlastung möglich ist, wenn Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich gehe noch einen Schritt weiter: Entlastung tut not! Damit es allen Beteiligten möglich ist, diese schwierige Situation meistern zu können und selber einen eigenen erfüllenden Alltag zu führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich lade Sie ein, Demenz zu spüren und Ihren Menschen zu sehen: Lassen Sie uns den Alltag mit Ihren Lieben „einfach“ achtsam gestalten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Herzliche Grüße und bis bald, ich freue mich auf uns!<br>Ihre Monika Riech<br>(Photocredit: eigenes Material)<br></p>
</blockquote>
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