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	<title>Alltag mit Demenz Archive - Riech Seniorenassistenz</title>
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	<title>Alltag mit Demenz Archive - Riech Seniorenassistenz</title>
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		<title>Konzept des Alterns – Bedeutung für die Betreuung von Seniorinnen und Senioren</title>
		<link>https://riech-seniorenassistenz.de/konzept-des-alterns-alltagsbetreuung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 08:55:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltag mit Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsätze der Alltags-Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsbetreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuung Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Konzept des Alterns]]></category>
		<category><![CDATA[Plöner Modell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir wissen das: Das Altern beginnt nicht erst im hohen Alter. Es begleitet uns Menschen durch unser gesamtes Leben. Dieser Beitrag zeigt das Altern als aktiven Entwicklungsprozess mit allen Chancen – und auch Grenzen. Er beleuchtet biologische, chronologische und wahrgenommene Altersbilder. Im Fokus steht dabei das individuelle Bewältigungsverhalten älterer Menschen. Eine Betreuung, die Selbstwirksamkeit stärkt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://riech-seniorenassistenz.de/konzept-des-alterns-alltagsbetreuung/">Konzept des Alterns – Bedeutung für die Betreuung von Seniorinnen und Senioren</a> erschien zuerst auf <a href="https://riech-seniorenassistenz.de">Riech Seniorenassistenz</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir wissen das: Das Altern beginnt nicht erst im hohen Alter. Es begleitet uns Menschen durch unser gesamtes Leben. Dieser Beitrag zeigt das Altern als aktiven Entwicklungsprozess mit allen Chancen – und auch Grenzen. Er beleuchtet biologische, chronologische und wahrgenommene Altersbilder. Im Fokus steht dabei das individuelle Bewältigungsverhalten älterer Menschen. Eine Betreuung, die Selbstwirksamkeit stärkt und Lebensqualität gezielt fördert – darum geht es in meiner Arbeit als Senioren-Assistenz.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_01-1024x683.jpg" alt="Das Bild zeigt ein Schema über das Konzept des Alterns (Quelle: eigene Darstellung, eigenes Material)." class="wp-image-1414" srcset="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_01-1024x683.jpg 1024w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_01-300x200.jpg 300w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_01-768x512.jpg 768w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_01.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Ich verstehe Altern als Prozess innerhalb der Lebensspanne, denn das Altern ist eine lebenslange und menschliche Entwicklung, die sowohl durch Gewinn und Wachstum als auch durch Verlust und Abbau gekennzeichnet sind. Hinzu kommt, dass Entwicklung in einer offenen zeitlichen Abfolge stattfindet und jeweils individuelle Unterschiede aufweist. Ebenso sind bereichsspezifische Entwicklungen enthalten. Aber auch das Erkennen, dass Möglichkeiten und Grenzen veränderbar sind. In dieser Betrachtung wirken biologische und kulturelle Einflüsse, ebenso die Entwicklungsbemühungen des Einzelnen auf seine individuellen Entwicklungskontexte. Ziele dieser Bemühungen sind Wachstum, Aufrechterhaltung und Regulation von Verlusten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vorhandene Ressourcen nutzen für die Bewältigung des Alltags</strong></h2>



<p>Die Prinzipien dieses Gestaltungsprozesses sind u.a., dass der Bedarf an Kultur über die Lebensspanne ansteigt und eine selektive Optimierung mit Kompensation angestrebt wird. Dies betreffen einerseits die Bildung und Auswahl von Zielen, den Einsatz von Ressourcen und Mitteln wie die Aneignung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, Investition von Zeit als auch von Mühen. Eine angemessene Reaktion auf Verlust und Abbau, wie etwa die Mobilisierung von Reserven, der Einsatz von Ressourcen, eine erhöhte Aufmerksamkeit, Annahmen von Hilfen und Unterstützung zählen ebenfalls dazu.</p>



<p>Den Veränderungen, denen sich Menschen im Prozess des Alterns aktiv entgegenstellen oder anpassen sind u.a. Veränderungen in den Bereichen Wahrnehmung, Motorik, Denken, Einstellungen und in ihrer sozialen Lebenswelt, d.h. ihrem direkten sozialen Umfeld. So steht nicht die Bewältigung des Alters mit seinen Belastungen im Vordergrund der oben benannten Entwicklungsbemühungen, sondern in erster Linie das individuelle Bewältigungsverhalten des älteren Menschen. Selbststeuerung und Selbstwirksamkeit nehmen hier einen großen Stellenwert ein und fördern das Wohlbefinden und die Lebensqualität des älteren Menschen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alter: chronologisch, biographisch, kalendarisch, biologisch, wahrgenommen.</h2>



<p>Somit unterscheiden wir in unserem Konzept des Alterungsprozess innerhalb der Lebensspanne zwischen chronologischen (biographischen, kalendarischen), biologischen und wahrgenommenes Alter, die alle entwicklungsbedingt im Kontext der Lebensspannen zu betrachten sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das chronologische Alter</h3>



<p>Das chronologische Alter ist ein Merkmal einer Person, eine zeitliche Angabe seiner Existenz, seinem tatsächlichen Lebensalter.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das biologische Alter</h3>



<p>Das biologische (physiologisches) Alter beschriebt den physischen Zustand von Organen oder Organsystemen im Vergleich zum chronologischen Alter. In diesem Alter müssen sich Veränderungen nicht auf die ganze Person beziehen. Sie können auch getrennt auf verschiedene Organsysteme und Funktionsweisen auftreten und bestimmt werden. Veranlagung und äußere Faktoren haben darauf Einfluss, so dass der Körper durch gesunde Ernährung, körperliche Fitness und gesundem Lebensstil sowie auch einer positiven Lebenseinstellung länger biologisch jung erhalten werden kann. Die Bestimmung vom biologischen Alter ist z.Z. noch unzuverlässig und sehr aufwändig<a>.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Das wahrgenommene Alter</h3>



<p>Wir verstehen unter wahrgenommenes Alter, die Selbsteinschätzung des älteren Menschen sowie die Einschätzung des Gegenübers, d.h. die gewonnenen Eindrücke als auch Überzeugungen aus den Interaktionen zwischen einem älteren Menschen und einer anderen Person in unterschiedlichen Situationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Begleitung durch eine erfahrene Senioren-Assistenz</h2>



<p>Diese oben beschriebenen Einschätzungen werden meist gesellschaftlichen Zuschreibungen, persönlichen Erfahrungswerten und durch konkrete Beobachtung sowie Deutung von Auswirkungen der Sinneswahrnehmungen, der individuellen Handlungskompetenz, der Entwicklungskompetenz und des Bewältigungsverhalten eines älteren Menschen zugeschrieben.</p>



<p>Hier gilt es für mich als zertifizierte Senioren-Assistentin eine feinfühlige und wertschätzende Beobachtung und Deutung sowie Begleitung anzubieten, die individuell auf die ganzheitliche Situation des älteren Menschen abgestimmt ist. Das <a href="https://www.die-senioren-assistenten.de/senioren-assistenten-finden/seniorenbetreuung-nordrhein-westfalen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Plöner Modell</a> ist eine anerkannte Aus- und Weiterbildung mit hohem Qualitätsstandard der <a href="https://www.bdsad.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland e.V. (BdSAD)</a>, um eine qualifizierte und seniorengerechte Alltagsbegleitung Zuhause, in den eigenen vier Wänden anbieten zu können.</p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_02-1-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1417 size-full" srcset="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_02-1-1024x1024.jpg 1024w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_02-1-300x300.jpg 300w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_02-1-150x150.jpg 150w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_02-1-768x768.jpg 768w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_02-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Im Gespräch mit einer blinden Seniorin, die 85 Jahre zählt und an Demenz erkrankt ist. Ihr Mann, 91 Jahre alt, unterstützt seine Frau, wo er kann.</p>
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<p>I</p>
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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_03-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1418 size-full" srcset="https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_03-1024x683.jpg 1024w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_03-300x200.jpg 300w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_03-768x512.jpg 768w, https://riech-seniorenassistenz.de/wp-content/uploads/2026/01/Monika-Riech_Senioren-Assistenz_Essen_Konzept-des-Alterns_03.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Im Gespräch über seinen geliebten Garten und seine Reisen nach Italien. Zugfahren ist für ihn als ehemaliger Lockführer ein besonderes Erlebnis.</p>
</div></div>



<p>I</p>
</div>



<p>Allgemein und in der Literatur wird von älteren Menschen gesprochen, wobei unterschiedliche Altersangaben zu Senioren gemacht werden. Deshalb orientieren wir uns an den Einteilungen von Altersgruppen nach der Einordnung durch das Amt für Statistik, Stadtforschung und Wahlen für die Stadt Essen, die sich aktuell mit der Bevölkerungsvorausberechnung bis 2030 beschäftigt. Senioren werden hier ab 65 oder mehr Jahre gruppiert. Diese Altersgruppe wird in fünf Untergruppen wie folgt eingeteilt:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Senioren im Alter von 65 bis 66 Jahre;</li>



<li>Senioren im Alter von 67 bis 74 Jahre;</li>



<li>Senioren im Alter von 75 bis 79 Jahre;</li>



<li>Senioren im Alter von 80 bis 89 Jahre;</li>



<li>Senioren im Alter von 90 oder mehr Jahre.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Unter dem Leitgedanken „Gemeinsam im Lebensumfeld (wieder) aktiv sein und Begegnungen erfahren“ richte ich mich an diese Altersgruppen. Mit ganz individuellen Ansätzen, denn jede Seniorin und jeder Senior ist ein besonderer, einzigartiger Mensch!</p>



<p>Altern ist ein lebenslanger Entwicklungsprozess. Er umfasst Gewinn, Wachstum, Verlust und Abbau. Jedwede Entwicklung verläuft individuell und in offener zeitlicher Abfolge. Biologische, kulturelle und persönliche Einflüsse wirken immer zusammen. Das Ziel der Arbeit einer Senioren-Assistentin bleibt Wachstum, Stabilisierung und der Umgang mit Verlusten.</p>



<p>Menschen wählen Ziele, nutzen Ressourcen und kompensieren Einschränkungen. Veränderungen betreffen Körper, Denken, Einstellungen und das soziale Umfeld – also aller Angehörigen, Zugehörigen sowie Seniorinnen und Senioren. Selbststeuerung und Selbstwirksamkeit stärken Wohlbefinden und Lebensqualität. Alter zeigt sich chronologisch, biologisch und im subjektiven Erleben. Feinfühligkeit, Wertschätzung und individuelle Begleitung sind mir als Senioren-Assistenz ein starkes inneres Bedürfnis und ein hoher sozialer Wert.</p>



<p>Damit es allen Beteiligten möglich ist, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. So weit es eben geht.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Herzliche Grüße, ich freue mich auf Ihre <a href="https://riech-seniorenassistenz.de/kontakt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kontaktaufnahme!</a></p>



<p>Ihre Monika Riech</p>
</blockquote>



<p><em>P.S. Teile dieses Artikels finden sich in meiner Prüfungsarbeit im Rahmen der Weiterbildung zur Qualifizierung in der professionellen Senioren-Assistenz „Gemeinsam im Lebensumfeld (wieder) aktiv sein / Begegnungen erfahren“ nach dem Plöner Modell.</em></p>



<p><em>(Bildmaterial: eigenes Material)</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Demenz verstehen: kleine Schritte, große Wirkung – oder: Ankommen im Moment in der einfühlsamen Demenz-Betreuung.</title>
		<link>https://riech-seniorenassistenz.de/einfuehlsame-demenz-betreuung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 09:06:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltag mit Demenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Demenz braucht Präsenz. So unterschiedliche unsere Senioren auch sind, so unterschiedlich und individuell sind auch ihre Interessen, Wünsche und Aktivitäten. In der einfühlsamen Demenz-Betreuung steht die Erhaltung der Lebensfreude, des Wohlfühlens und die gesellschaftliche Teilhabe des Menschen mit dementiellen Veränderungen im Mittelpunkt. In meiner täglichen Arbeit nimmt Betreuung von Menschen mit demenziellen Veränderungen einen hohen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://riech-seniorenassistenz.de/einfuehlsame-demenz-betreuung/">Demenz verstehen: kleine Schritte, große Wirkung – oder: Ankommen im Moment in der einfühlsamen Demenz-Betreuung.</a> erschien zuerst auf <a href="https://riech-seniorenassistenz.de">Riech Seniorenassistenz</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Demenz braucht Präsenz. So unterschiedliche unsere Senioren auch sind, so unterschiedlich und individuell sind auch ihre Interessen, Wünsche und Aktivitäten. In der einfühlsamen Demenz-Betreuung steht die Erhaltung der Lebensfreude, des Wohlfühlens und die gesellschaftliche Teilhabe des Menschen mit dementiellen Veränderungen im Mittelpunkt. In meiner täglichen Arbeit nimmt Betreuung von Menschen mit demenziellen Veränderungen einen hohen Stellenwert ein.</p>



<p>Die individuelle und liebevolle Betreuung für Menschen ist, und Sie werden es auf meiner Webseite sicherlich schon bemerkt haben, mein tief verankertes Anliegen.</p>



<p>Senioren mit einer demenziellen Veränderung haben einen besonderen Bedarf an Betreuung. So gebe ich meinen Klienten Raum und Zeit, in dem sie sich rundum geborgen und weiterhin zuhause fühlen können. Ich vermittle Sicherheit, begleite sie einfühlsam, verständnisvoll in Ihrer Bewältigung von Ängsten, Scham, Unsicherheiten. Oder auch wenn das Gefühlsleben durcheinandergerät biete ich ihnen Orientierung und stelle mich als Anker zur Verfügung.</p>



<p>Nähe und Vertrauen entsteht – und macht so vieles möglich.</p>



<p>Noch schnell ein kleiner Werbeblock: Wenn Hilfe benötigt wird, können Sie dies natürlich in Anspruch nehmen. Ich bin da. Für Sie, für Ihre Angehörigen und Zugehörigen. Für eine einfühlsame Demenz-Betreuung. Denn das Spannungsfeld der Demenz-Betreuung ist vielfältig: in der Familie, in Freundschaften und Beziehungen sowie in der Gesellschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lebensfreude trotz Demenz: Wege im Hier und Jetzt.</strong></h2>



<p>Wie oben beschrieben, so unterschiedlich Senioren auch sind, so unterschiedlich und individuell sind auch ihre Interessen, Wünsche und Aktivitäten. Gemeinsam versuchen wir herauszufinden, was sie interessiert, wo sie sich wohl fühlen und welche Aktivität sie alleine, in Gesellschaft oder in Begleitung sie tun möchten. Dabei kann es sein, dass diese sich in Sekundenschnelle verändern, Entscheidungen spontan umgeworfen, vergessen oder neu entdeckt werden. Dies macht diese Menschen aus, sie leben im Hier und Jetzt!</p>



<p>Wie schaffen Sie es, Lebensfreude bei den dementiell veränderten Menschen in Ihrem Umfeld zu erhalten, zu fördern, zu stärken?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sichere Orientierung: warum Struktur bei Demenz so gut tut.</strong><strong></strong></h2>



<p>Von besonderer Bedeutung ist die zeitliche und örtliche Einordnung in den Tag, der Woche. Klare Strukturen und Tagesabläufe geben zusätzlich ein Geländer, an dem sie sich festhalten und orientieren können. Sie ermöglichen eine relative selbstständige Gestaltung vom und im Alltag. Den Tagesablauf selbstwirksam und selbstständig zu bestreiten, das wollen wir doch alle. Oder?</p>



<p>So führen wir beispielsweise gemeinsam einen besonderen Kalender, gestalten ihn liebevoll, füllen ihn mit Anekdoten, Geschichten, kleinen Bildern. Und wir hohlen ihn zu anderen Zeiten hervor, um darin zu blättern und zu erzählen. Erinnerungen, Begegnungen oder auch witzige Begebenheiten laden zum wohligen Schwelgen in Erinnerungen ein. Manchmal verlieren sich Worte, die wir mit Geduld gemeinsam eben wieder in das Hier und Jetzt hervorholen.</p>



<p>Wie geht „Wohlfühlen mit Demenz“? Nun, kleine Rituale, große Wirkung – all das müssen wir in den Alltag integrieren. Gut, wir sollten es geschmeidig integrieren. Können!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gemeinsam unterwegs in der Demenz-Betreuung: Teilhabe im Alter lebendig halten.</strong></h2>



<p>Ein vielfältiger Wunsch meiner Klientinnen ist es, sich im unmittelbaren Lebensumfeld zu bewegen, nach Draußen zu gehen, in Gesellschaft zu sein und an gesellschaftlichen Aktivitäten teilzunehmen. Regelmäßig gehen meine Klienten und ich in nah gelegene Parkanlagen, Geschäfte, besuchen Restaurants oder Eisdielen. Begegnungen mit anderen Menschen lassen Einsamkeit möglicherweise verschwinden, erfüllen sie mit Freude und erhöhen das persönliche Wohlbefinden.</p>



<p>Hinzu kommen Spaziergänge, besondere kulturelle Veranstaltungen, die wir in Gemeinschaft besuchen. Ja, und ich könnte noch viel mehr Sachen aufzählen, die wir zusammen machen. <a href="https://riech-seniorenassistenz.de/alltagsbegleitung-leistungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stöbern Sie mal hier</a> ganz unten.</p>



<p>Sie sehen, Rausgehen tut der Seele gut, weil wir Natur und Begegnungen aktiv (mit-)erleben.</p>



<p>Und ganz nebenbei: Die Frage, was Bewegung bewirkt, die beantworten Sie sich sicher selbst. Nur die Zeit für diese Aktivitäten, um eben aktiv zu bleiben bei Demenz – die fehlt oft. Deswegen gehe ich mit meinen Klientinnen und Klienten so oft wie möglich nach draußen an die frische Luft. An unterschiedliche Orte.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Demenz-Pflege nah dran: Vertrauen wächst im Alltag.</strong></h2>



<p>Angehörige – und ich spreche ja auch immer von Zugehörigen – spielen eine immens wichtige Rolle. Weil sie Nähe, Geschichte und vertraute Muster kennen, denn Angehörige spüren zuallererst, wenn sich etwas verändert. Sie bleiben wichtige Bezugspersonen, auch wenn Worte seltener werden. Sie erleben, wie kleine gemeinsame Momente Sicherheit schaffen. Ja, kommt Ihnen das bekannt vor?</p>



<p>Gut.</p>



<p>Gemeinsam mit mir als Demenz-Betreuerin entsteht so ein verlässliches Team. Wir teilen Beobachtungen, klären Bedürfnisse und finden passende Wege für den Tag. Wir entdecken, welche Rituale gut tun und welche Aktivitäten Lebendigkeit und Lebensfreude, Zuversicht und positive Gefühle bringen. Wir erleben, wie sich unser Vertrauen Schritt für Schritt wächst – und stärkt. Und Sie als Zugehörige und Angehörige merken, dass Entlastung möglich ist, wenn Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt wird.</p>



<p>Ich gehe noch einen Schritt weiter: Entlastung tut not! Damit es allen Beteiligten möglich ist, diese schwierige Situation meistern zu können und selber einen eigenen erfüllenden Alltag zu führen.</p>



<p>Ich lade Sie ein, Demenz zu spüren und Ihren Menschen zu sehen: Lassen Sie uns den Alltag mit Ihren Lieben „einfach“ achtsam gestalten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Herzliche Grüße und bis bald, ich freue mich auf uns!<br>Ihre Monika Riech<br>(Photocredit: eigenes Material)<br></p>
</blockquote>
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